Friedrich (BMW): IDM-Erfahrungswerte weiter ausgebaut

Von Esther Babel
IDM Superbike
Arnaud Friedrich

Arnaud Friedrich

In Assen hatte der Teenager vom Team Van Zon-Remeha-BMW gut zu. Nach einem Ausrutscher im Training ging es für ihn von Startplatz 30 los. Doch beide Mal ergattert der Sachse Punkte und lernt wieder viel dazu.

Arnaud Friedrich hatte in Schleiz mit einem Sturz und einer Magenverstimmung nicht seine beste Leistung abliefern können, präsentierte sich in Assen aber wieder in alter Frische. «Klar hat mich das Schleiz-Wochenende schon ein wenig genervt», gibt er zu. «Aber inzwischen sind alle Wunden verheilt und das Wochenende ist abgehakt.» In Assen zählte für den Teenager vor allem die gute Abstimmung, damit er die Linie seiner Wahl halten konnte.

«Ausserdem bin ich in Assen noch nicht viel Kilometer gefahren», erzählt er. «Es gibt dort schon ein paar spezielle Ecken, wo man ein wenig Übung braucht. Abends konnten wir ja immer noch die Daten von mir und meinen Kollegen vergleichen. Vor allem auf die Gegengerade raus muss man es richtig erwischen.»

Das zweite, und nach dem verregneten ersten das entscheidende Training wurde für Friedrich zu einer harten Prüfung, die für ihn auf dem 30. Startplatz endete. Bei den extrem gemischten und damit schwer einzuschätzenden Bedingungen der ersten Trainingsminuten war Friedrich in einer Kurve auf eine Stück nassen Asphalt geraten und bezahlte den Vorwärtsdrang mit einem Sturz. Er selbst blieb unbeschadet, aber die BMW musste nach dem Training erst zum Kundendienst in die Van Zon-Remeha-BMW Box.

Aufholjagd hiess es dann für den Teenager in den beiden Rennen.
Die Schlappe aus dem Training hatte Friedrich abgehakt und machte sich in beiden Rennen auf, das Maximum aus sich und seiner BMW herauszuholen. Was ihm auch bestens gelang und er sich für diese Leistung mit zwei Top-15-Plätzen und damit mit Meisterschaftspunkten sich selbst und seine Mannschaft belohnte.

«Jetzt ist meine Laune wieder besser», bestätigte er auch anschließend. «Ich war echt schnell an der Gruppe vor mir dran und bin dabei Zeiten gefahren wie die Top Ten. Im ersten Renne musste ich am Ende etwas abreissen lassen, da der Reifen nicht mehr ganz so war wie zu Beginn. Im zweiten Lauf lief es ebenfalls gut. Der Rennabbruch hat mich dann überrascht und mein Plan ging nicht ganz auf. Ich hatte mich schon an Florian Alt und Dominic Schmitter rangearbeitet, doch dann kam die rote Flagge.»

«Platz 12 und 15 klingt jetzt nicht so nach der großen Beute», meint er noch, «aber ich habe ein paar Pünktchen für die Meisterschaft ergattert und das Konto der Erfahrungswerte ist auch größer geworden, war einfach gesagt toller Rennsport in Assen. Danke an mein Team für die tolle Zusammenarbeit, speziell an meine Jungs Robert und Fabian, an BMW für das Hammer-Bike, meine Sponsoren und an euch da draußen fürs Daumen drücken – wir sehen uns am Wochenende am Lausitzring.»

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