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Reiterberger über das WM-Bike und einen asiatischen Gerichtsvollzieher

Für Weltmeister Toprak Razgatlioglu gab Reiterberger im Vorjahr den Testpiloten und Ersatzmann. Jetzt geht es wieder zurück in die IDM-EuroMoto. In Asien sind noch einige Rechnungen offen.

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In der kommenden Saison der EuroMoto, vormals IDM, wird Markus Reiterberger seinen fünften möglichen Titel mit seiner BMW vom Team Masteroil-alpha-Van Zon in Angriff nehmen. Teamchef Werner Daemen, für den Reiterberger auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft nach dem Titel greift, hat den Bayer wieder zu seiner alten Wirkungsstätte gelockt.

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Im Vorjahr hatte Reiterberger noch als Testfahrer für BMW und als Ersatzmann für den späteren Champion Toprak Razgatlioglu geglänzt, als der Türke verletzungsbedingt bei der WM aussetzen musste. «Ich muss ehrlich sagen, dass es eine wahnsinnig tolle Erfahrung war, eines der besten Superbikes der Welt zu fahren, das Motorrad des Weltmeisters», schaut Reiterberger auf seinen Job im letzten Jahr zurück. Das war saugeil. Doch ich dachte mir parallel, dass ich noch zu jung bin, um nur Tests zu fahren.»

Während Michael van der Mark nun den Testfahrer-Job übernommen hat, geht es für Reiterberger zurück auf die Sprint-Strecke, neben seinem Hauptjob in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. «Die IDM hat in den letzten Jahren stark zugelegt», ist sich Reiterberger sicher. «Es erinnert mich an die Saison 2015. Es gibt so viele Fahrer, die um den Titel kämpfen. Ich muss mich da richtig zusammenreißen.»

Ich muss ehrlich sagen, dass es eine wahnsinnig tolle Erfahrung war, eines der besten Superbikes der Welt zu fahren, das Motorrad des Weltmeisters

Markus Reiterberger

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Vier IDM-Titel hat Reiterberger bereits in der Tasche. Inzwischen firmiert die Serie unter dem Namen EuroMoto und präsentiert sich als eine Art Europameisterschaft, die sich zum Bindeglied Richtung Weltmeisterschaft etablieren will. «Ich finde es cool, die IDM erhält mehr Aufmerksamkeit», beurteilt Markus Reiterberger die Entwicklung. «Sie wollen weiter hinaus mit der Meisterschaft. Es ist super, dass man sich öffnet und den Europameister-Titel ausschreibt. Allerdings ist es mega schade, dass Schleiz nicht mehr im Kalender ist. Das war meiner Meinung nach das Saison-Highlight. Dass Brünn wieder dabei ist, finde ich richtig gut. Das ist eine richtig geile Rennstrecke. Dort werden viele hinfahren.»

Tolles Team aber windiger Chef

An seine Zeit in der Asia Road Racing Championship denkt Reiterberger mit gemischten Gefühlen, denn noch sind nicht alle Rechnungen beglichen. Er wartet nach wie vor auf seine Bonus-Zahlungen aus dem Jahr 2023. «In Asien habe ich viele Rennen gewonnen, doch der damalige Teamchef hat mit die Preisgelder nicht weitergegeben», berichtet er. «Mit dem Team bin ich super ausgekommen, das war eine schöne Zeit, mit super Leuten. Es stellte sich aber heraus, dass der Teamchef nicht so korrekt war. Nach mehreren Monaten und mittlerweile Jahren kam nichts, er hat nichts überwiesen. Wir haben ihn verklagt, er schuldet auch alpha Racing einen Haufen Geld.»

«Wir haben die Prozesse gewonnen», stellt Reiterberger klar. «Er meinte daraufhin, die Zahlungen zu tätigen. Doch es kam nichts. Der Gerichtsvollzieher war vor Ort, was schwierig war, weil der Teamchef seinen Firmen- und Wohnort gewechselt hat. Sie haben ihn trotzdem gefunden und alles gepfändet. Doch das reicht nicht, um die Schulden zu tilgen. Es waren nur noch die Roller aus den kleinen Klassen übrig. Die Superbikes sind nicht mehr auffindbar. Das ist alles weg, obwohl er es bei Instagram zum Verkauf ausgeschrieben hat. Jedenfalls zahlt er nicht. Er musste sich vor Gericht verbürgen, die Zahlungen in diesem Jahr zu leisten.»

Mit dem Onexox BMW TKKR Racing Team aus Malaysia war Reiterberger in der Asiatischen Meisterschaft unterwegs. Neben dem Bayer waren auch

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Azlan Shah und Adam Norrodin für das Team unterwegs. Der ehemalige Teamchef Bobie Farid bezeichnet sich auf seinem Linkedin-Profil seit August 2025 als arbeitssuchend.

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