Ilya Mikhalchik auf dem Weg zum dritten IDM-Titel

Von Esther Babel
Aufholen, überholen und Vorsprung rausfahren. Der Plan des IDM-Superbike-Piloten ging in Assen auf und er liegt mit 30 Zählern in Führung, nachdem er beide Rennen gewinnen konnte. Red Bull Ring ist Neuland.

Mit einem Doppelsieg holte sich Ilya Mikhalchik vom EGS-alpha-Van Zon-BMW Team die Führung in der IDM Superbike zurück. Der bis dahin Führende Dominic Schmitter konnte auf Grund einer Verletzung nicht antreten und muss den Kampf um die Meisterschaft der Konkurrenz überlassen. Es war der erste Doppelsieg des Ukrainers seit dem Assen-Lauf 2019. Im Vorjahr hatte ihm Jonas Folger die Tour vermasselt.

Da sich die Kollegen auf dem Podest während der vorangegangenen Rennen stets abwechselten, liegt Mikhalchik auf einen Rutsch mit einem Vorsprung von 30 Zählern in Front. Hinter ihm lauern Valentin Debise und Bastien Mackels auf ihre Chance. Mit den Rennen auf dem Red Bull Ring und in Hockenheim sind noch 100 Punkte im Angebot.

«Das sind besondere Gefühle, die da wieder hochkommen», beschreibt Mikhalchik seinen Gemütszustand, nachdem er die lange Wegstrecke ohne Doppelsieg endlich beendet hatte. «Das gibt mir die extra Motivation, diese Richtung beizubehalten, in die wir gerade arbeiten, um mich selbst und mein Tempo zu verbessern. Mein Team hat dieses ganze Wochenende einen tollen Job gemacht, wir waren immer an der Spitze. Ich möchte mich bei allen bedanken, allen die mich unterstützen und immer um mich herum sind und mir bis hierher gefolgt sind.»

«Ich freue mich jetzt wirklich auf Spielberg», erklärt er. «Dort bin ich noch nicht gefahren und ich kenne die Strecke nicht. Ich denke aber, dass wir auch dort gute Ergebnisse erzielen können und ich freue mich und hoffe, dass ich auch da wieder an der Spitze mitkämpfen kann.»

«Über den Doppelsieg von Ilya bin ich sehr glücklich», ergänzte dann auch Teamchef Werner Daemen. «Das ganze Team hat super gearbeitet. Ilya hat sehr souverän gewonnen. Er hat sowohl die Qualifikationen als auch die Rennen diktiert. Im zweiten Rennen war er zweifellos der Beste. Dieses Jahr hat er sich wieder gesteigert. In Spielberg ist dann auch Markus Reiterberger wieder mit dabei, das sollten also auch wieder spannende Rennen werden.»

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