Cudlin (Yamaha) will endlich auch aufs IDM-Podest

Von Esther Babel
IDM Superbike
Damian Cudlin vom Team Yamaha MGM brachte am vierten IDM-Wochenende zwei solide Ergebnisse nach Hause. Nach guten Trainingsleistungen fuhr er einen vierten und einen fünften Platz ein.

Damian Cudlin landete nach den drei freien Trainings direkt hinter seinem Teamkollegen Max Neukirchner auf dem dritten Rang. Nach Verbesserungen an Fahrwerk und Elektronik fühlte sich der Australier sichtlich wohler als an den Rennwochenenden zuvor.

Im nassen ersten Qualifying spielte der Regenspezialist seine Erfahrung voll aus und sicherte sich die Bestzeit. In der Superpole am Samstagnachmittag legte er eine Spitzenzeit von 1.25,882 Minuten zurück und startete damit von Position 5 in beide Rennen.



Nach dem Start in den ersten Lauf konnte Cudlin einem Sturz mehrerer Fahrer nur knapp ausweichen, woraufhin er jenseits die Top-10 zurückfiel. Nach und nach kämpfte sich der 32-Jährige zurück bis auf den vierten Rang. Dort angekommen waren die Podestränge aber bereits nicht mehr in Sichtweite.

«Das war etwas enttäuschend, denn ich hatte auf mehr gehofft», meinte er anschliessend. «Ich hatte viel Glück, dass ich in der ersten Kurve nicht gestürzt bin. Ich habe viele Positionen verloren und lag nach den ersten Kurven glaube auf Elf. Also musste ich wieder angreifen, um auf dem vierten Platz anzukommen. Die Ducati-Fahrer waren zu diesem Zeitpunkt aber schon weit weg.»

Im zweiten Lauf konnte sich der Australier an Lorenzo Lanzi und Bastien Mackels dranhängen, die auf den Rängen 3 und 4 lagen. Das ganze Rennen lang liess Cudlin nicht locker und legte sich für die letzte Runde eine Strategie zurecht, mit der er Mackels den vierten Rang streitig machen wollte. Unglücklicherweise wurde der Team MGM Yamaha Pilot von zu überrundenden Fahrern aufgehalten und konnte dadurch nicht mehr angreifen. Mit Position 5 sicherte Cudlin aber auch im zweiten Rennen eine solide Punkteausbeute, die ihn auf insgesamt 72 Zähler und Rang sechs in der Gesamtwertung bringt.

«Der Start des zweiten Rennens war zwar nicht toll. Bis zu den letzten fünf Runden war ein Podium wirklich möglich, es lag direkt vor mir. Aber ich fand es sehr, sehr schwer, in den letzten Runden an Mackels vorbeizukommen und Lanzi zog in der Zeit davon. Unglücklicherweise hatte ich mein Manöver für die letzte Runde in der letzten Schikane geplant, aber ich hatte drei zu überrundende Fahrer vor mir, die mir komplett den Weg versperrten, also war es nicht möglich. Es war etwas enttäuschend, nicht einmal Vierter werden zu können, aber zwei gute Rennen in den Punkten sind gut für die Meisterschaft und ich habe das Gefühl, dass wir an diesem Wochenende wirklich einen Schritt nach vorn gemacht haben. Wenn wir auch beim nächsten Event in diese Richtung gehen können, schaffe ich es hoffentlich unter die Top-3. Das ist mein Ziel.»



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