Balance of Performance bleibt auch 2016

Von Esther Babel
IDM Superbike
In der IDM Superbike bleibt es bei der Balance of Performance

In der IDM Superbike bleibt es bei der Balance of Performance

In der IDM Superbike musste Seriensieger Reiterberger sieben Kilo zuladen. Auch Ducati-Pilot Javier Forés erwischte es mit vier Kilo Zusatzgewicht. Die Regel wird vom Promoter als Erfolg gewertet.

Erstmals hatte der IDM Promoter MotorEvents in der IDM Superbike 2015 die neue Regel Balance of Performance angewandt. Zuviel Erfolg wurde mit Zusatzgewicht bestraft. Auf dem Weg sollten Serien-Siege eines Fahrers verhindert werden.

Ganz geklappt hat das Spiel von aussen betrachtet nicht. Jedes zweite Renn-Wochenende wurde ausgewertet und jedes Mal bekam BMW-Pilot Markus Reiterberger mehr Gewicht aufgebrummt. In Assen und beim IDM-Finale in Hockenheim war Reiterberger mit sieben Extra-Kilo unterwegs. Am Siegen hat es den Bayer nicht gehindert.

Neben ihm traf es zum guten Schluss noch Titelverteidiger Javier Forés mit vier Extra-Kilos an seiner Ducati. Andere Siegkandidaten waren nach dem Ausfall von Max Neukirchner, der ein Rennen am Lausitzring gewinnen konnte, allerdings auch nicht in Sicht.

Der IDM-Promoter wertet die Balance of Performance dennoch als Erfolg und will an der bisherigen Form auch im nächsten Jahr festhalten. «Ich bin von der Wirkung überzeugt», erklärt MotorEvents-Geschäftsführer Josef Hofmann. «In diesem Jahr hat es Markus Reiterberger getroffen. Doch so wurden die Motoren-Systeme näher zueinander geschoben. Betrachtet man die Abstände an der Spitze von den ersten Rennen und jetzt, ist es ausgeglichen. Es ist ein Mittel, um die Meisterschaft ein wenig auszusteuern.»

Bei der ursprünglichen Planung der Regel waren die beschränkenden Eingriffe um einiges weitergegangen als lediglich das Gewicht zu erhöhen. Doch da stellten sich die Teams quer und man arbeitete lediglich mit dem Gewicht. Erst vier, dann zwei, dann ein Kilo musst Reiterberger insgesamt zuladen.

«Hätte das mit dem Gewicht nicht gereicht», meint Hofmann, «hätten wir über weitere Schritte nachdenken müssen. Aber durch das Gewicht haben wir das erreicht, was wir uns vorgestellt hatten. Das Feld rückt zusammen und macht es dafür auch für den Zuschauer attraktiver. Wir wollen die Regel daher jetzt erst einmal so lassen.»

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