IDM Sidecar: Klare Sache für Päivärinta/Hänni

Von Andreas Gemeinhardt
IDM Seitenwagen
Pekka Päivärinta/Adolf Hänni: Die Weltmeister siegen in der Eifel

Pekka Päivärinta/Adolf Hänni: Die Weltmeister siegen in der Eifel

Pekka Päivärinta/Adolf Hänni gewannen das IDM-Sidecar-Rennen am Nürburgring vor Kurt Hock/Enrico Becker, Jakob Rutz/Ueli Wäfler und Stefan Kiser/Sandro Micheletto.

Vor dem Rennen der IDM Sidecar auf dem Nürburgring vermeldete der IDM-Pressesprecher, das Pekka Päivärinta/Adolf Hänni (FIN/CH) nach Überprüfung des Einsatzmotors vom zweiten IDM-Lauf in Oschersleben von der Wertung ausgeschlossen werden. Der Motor des Gespanns wurde nach deren Rennsieg zur Kontrolle ausgewählt. Dabei wurde festgestellt, dass das Kurbelgehäuse-Oberteil bearbeitet war. Dies stellt einen Verstoss gegen Artikel 1d der Technischen Bestimmungen dar.

Als Sieger des Rennens in Oschersleben werden Kurt Hock/Enrico Becker (D/D) gewertet. Den zweiten Rang erben Michael Grabmüller/Axel Kölsch (A/D) und auf den dritten Platz rücken Mike Roscher/Sven Polchow (D/D) nach. Damit traten Kurt Hock/Enrico Becker zum dritten Lauf als Führende in der Gesamtwertung an.

Völlig unbeeindruckt davon zogen Pekka Päivärinta/Adolf Hänni auf dem Nürburgring ihre Kreise und distanzierten die Zweitplazierten Kurt Hock/Enrico Becker um 37 Sekunden. «Es war schon merkwürdig, dass hinter uns niemanden zu sehen oder zu hören war», erklärte Weltmeister Pekka Päivärinta. «Aber Hock hatte wohl am Start irgendein Problem. So war das Rennen leider für uns, als auch für die Zuschauer, nicht besonders spannend.»
 
Die Trainingsschnellsten Kurt Hock/Enrico Becker verschliefen tatsächlich ihren Start und kamen nur als Vierte aus der ersten Runde zurück. Schnell konnten sich die neuen Tabellenführer nach vorne arbeiten und hatten auf dem zweiten Platz ebenfalls keine Konkurrenz zu befürchten. «Heute war einfach nicht mehr drin», meinte Hock anschliessend. «Der Start ging völlig daneben. Und wenn Pekka erst einmal weg ist, hast du keine Chance mehr ihn einzuholen.»
 
Um den dritten Platz lieferten sich mit Jakob Rutz/Ueli Wäfler (CH/CH) und Stefan Kiser/Sandro Micheletto (CH/CH) zwei Gespann-Teams aus der Schweiz ein spannendes Duell. Kiser/Micheletto fuhren zur Rennmitte auf Podiumskurs, doch drei Runden vor Schluss gingen Rutz/Wäfler wieder vorbei. Rutz/Wäfler wehrten letztendlich alle Angriffe von Kiser/Micheletto ab und durften sich über ihre erste gemeinsame IDM-Sidecar-Podiumsplatzierung freuen.

Mike Roscher, der auf dem Nürburgring Sophia Kirchhofer aus der Schweiz als Sozia an Bord hatte, holte sich nach einer völlig verpatzten Startphase, die beide bis auf den dreizehnten Platz zurückwarf, mit einer tollen Aufholjagd den fünften Rang vor Robert Zimmermann/Mike Ziegler (D/D), Andre Kretzer/Jerry Walker (D/USA), Uwe Gürck/Manuel Eckert (D/D) und Peter Schröder/Anna Burkard (CH/CH).


Rennberichte und Hintergrundinformationen vom dritten IDM-Lauf auf dem Nürburgring lesen Sie in unserer Speedweek-Printausgabe 22/2011, die ab kommenden Dienstag (24. Mai) erhältlich ist.
 

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