IMSA: So sieht der DPi des Mazda Team Joest 2018 aus

Von Martina Müller
IMSA
In der anstehenden IMSA-Saison 2018 werden die Mazda DPi ein neues Aussehen erhalten. Im Gegensatz zu 2017 sind beide Fahrzeuge sogar im gleichen Ton lackiert, was ein einheitlicheres Gesamtbild mit sich bringen wird.

Das finale Design steht jetzt fest. Im Rahmen der 'Los Angeles Auto Show' hat Mazda das Aussehen seines DPi (Daytona Prototype international) preisgegeben. Der Rennwagen wird in einem Farbton namens 'Soul Red Crystal' lackiert sein. Damit geht der japanische Hersteller einen farblich sehr ähnlichen Weg wie in der Saison 2017, als einer der beiden im Wettbewerb befindlichen Fahrzeuge in 'Soul Red' lackiert/beklebt gewesen war. Im Gegensatz zu 2018 hatte Mazda in der abgelaufenen IMSA-Saison seinen beiden DPi noch zwei unterschiedliche Farben spendiert. Der zweite DPi kam in 'Machine Grey' daher. 2018 sollen die beiden Mazda DPi jedoch das selbe Farbkleid tragen.

Mit der Präsentation des DPi geht für das sogenannte 'Mazda Team Joest' eine intensive Woche zu Ende. Zunächst stand der Einzug in die neue nordamerikanische Team-Basis in der Nähe von Atlanta an. Die Mannschaft wird zwar weiterhin in Wald-Michelbach im deutschen Odenwald beheimatet sein, doch für den unterjährigen Einsatz in der amerikanischen IMSA-Serie machte ein Stützpunkt in den USA einfach mehr Sinn. Viele der aus Audi-LMP1-Zeiten bekannte Joest-Gesichter sind auch im neuen Mazda-Projekt mit dabei. Sie werden sie 2018 ihr Vielflieger-Konto ordentlich auffüllen können.

Außerdem stellte das Team auch noch seine Einsatzfahrer für 2018 vor. Und dabei gab es ein zahlenmäßiges Gleichgewicht zwischen alt und neu. Während Jonathan Bomarito und Tristan Nuñez bereits 2017 als Vollzeit-Kräfte im Mazda DPi saßen, kamen mit den beiden Briten Oliver Jarvis und Harry Tincknell zwei Neulinge hinzu. Jarvis hatte schon in der Vergangenheit mit Joest zusammengearbeitet. Er fuhr von 2012 bis 2016 den Audi R18 in Le Mans bzw. der FIA WEC.

Tincknell stößt über zwei Verbindungen zum Team. Zunächst ist Ex-Audi-LMP1-Star Allan McNish sein Manager. Außerdem fährt er seit 2016 in der FIA WEC in einem von Multimatic entwickelten Ford GT in der GTE-Klasse. Das kanadische Unternehmen Multimatic ist auch beim Mazda-DPi-Programm der federführende Technik-Partner.

Auch bei den beiden Zusatz-Fahrern für die vier Langstrecken-Rennen der IMSA (24h Daytona, 12h Sebring, 6h Watkins Glen und das Petit Le Mans) herrscht numerische Parität. Spencer Pigot gehörte bereits 2017 zum Mazda-Aufgebot. René Rast ist hingegen aktueller DTM-Werksfahrer für Audi und hatte 2015 auch für Joest die 24 Stunden von Le Mans in einem R18 bestritten.

Nach geheimen Testfahrten in Hockenheim, Donington, Daytona und zuletzt auch in Sebring steht für das 'Mazda Team Joest' am 5./6. Dezember das erste Aufeinandertreffen mit der Klassenkonkurrenz an. Dann veranstaltet die IMSA auf dem 'Daytona International Speedway' einen BoP-Test. Der erste Renneinsatz der neuen Allianz findet dann am 27./28. Januar bei den 24 Stunden von Daytona statt.


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