IMSA

Daytona-Test: Erstes DPi-Treffen von Penske und Joest

Von - 05.12.2017 07:27

Auf dem Daytona International Speedway wird ab Dienstag die IMSA-Saison 2018 eingeläutet. Dabei treten mit Acura, Cadillac, Mazda und Nissan erstmals vier DPi-Hersteller an. Auch drei LMP2-Modelle sind mit dabei.

Die Sportwagen-Saison 2018 steht nun unmittelbar vor der Tür. Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche (05./06. Dezember) veranstaltet die IMSA die ersten gemeinsamen Testfahrten im Hinblick auf die Saison 2018. Schauplatz ist das 'Daytona International Speedway', also jene Rennstrecke im Nordosten Floridas, auf der am 27./28. Januar auch der erste Saisonlauf stattfinden wird. Einer der Hauptaugenmerke der zweitägigen Ausfahrt ist die Erarbeitung einer ordentlichen Basis-BoP (Balance of Performance) für das kommende Jahr.

Diesbezüglich könnte sich die Frage aufdrängen, warum die Erstellung einer neuen BoP überhaupt notwendig sei. Denn die aktuelle Generation der LMP2- bzw. DPi-Modelle ist ja bereits seit einem vollen Jahr im Rennbetrieb. Und außerdem hatte die Einstufung zum Ende der IMSA-Saison 2017 schließlich auch ganz gut gepasst. Doch beim Blick ins Detail fällt schnell auf, dass mit dem Riley Mk.30, dem Dallara P217 und dem Ligier JS P217 drei der vier LMP2-Wagen für 2018 diverse Updates erhalten haben. Auch bei der Mazda DPi ist stark überarbeitet. Dazu kommt mit dem Acura DPi ein zusätzlicher Gefährte in die Klasse. Dementsprechend besteht für alle Modelle, die in der IMSA-Saison aufgeboten werden sollen, eine Teilnahmepflicht am anstehenden Test.

Beim Studieren der Startliste kann zunächst konstatiert werden, dass kein Dallara LMP2 für den Test eingeschrieben ist. Daraus lässt sich ableiten, dass kein Rennteam in der Saison 2018 mit den italienischen Modell in der IMSA auflaufen möchte. Zumindest 'Performance Tech Motorsports' hatte lange mit dem Dallara geliebäugelt, sich final aber für den Einsatz eines Oreca LMP2 entschieden.

Die Oreca-Fahnen werden diese Woche in Daytona von CORE autosport (mit den Piloten Jonathan Bennett und Colin Braun) sowie von JDC-Miller Motorsports (mit Simon Trummer, Stephen Simpson und Robert Alon) hochgehalten. Den teilnehmenden Ligier LMP2 setzt mit Onroak Automotive sogar die französische Werksmannschaft selbst ein. Hier sitzen Luis Felipe Derani und Will Owen im Cockpit. BAR1 Motorsports bringt einen Riley LMP2 für Don Yount, Tomy Drissi und Gustavo Yacaman.

Mit zwei Acura DPi wird das Team Penske in Daytona antreten. Und auch bei den Piloten geht die Traditionsmannschaft direkt in die Vollen. Denn mit Juan Pablo Montoya/Dane Cameron/Simon Pagenaud sowie Helio Castroneves/Ricky Taylor/Graham Rahal werden beide Endurance-Stammbesatzungen schon beim ersten Test aufgeboten.

Ebenfalls zwei Fahrzeuge bringt auch das Mazda Team Joest. Hier teilen sich Jonathan Bomarito/Harry Tincknell bzw. Oliver Jarvis/René Rast die Lenkradarbeit. Sowohl Penske als auch Joest treffen in Daytona nun erstmals auf ihre DPi-Klassenkonkurrenz, nachdem sie bislang immer im Geheimen getestet hatten.

Komplettiert wird das DPi-Aufgebot vom Nissan des ESM-Teams mit Scott Sharp/Ryan Dalziel, sowie dem Cadillac von WTR, in dem Jordan Taylor/Renger van der Zande Platz nehmen werden.

Auch in der GTLM-Klasse (als GTE im übrigen Rest der Welt bekannt) feiert eine Modell sein Debüt vor den Augen der Konkurrenz. Der BMW M8 GTE wird in Daytona von John Edwards und Connor de Philippi gesteuert. Ford bringt sogar zwei GT für Joey Hand/Dirk Mueller/Sebastien Bourdais und Ryan Briscoe/Richard Westbrook/Ernie Francis Jr. Im Ferrari 488 GTE von Risi Competizione sitzt Toni Vilander. Patrick Pilet und Laurens Vanthoor teilen sich einen Porsche 911 RSR. Mit einem Lexus RCF GT3, einem Porsche 911 GT3 R, und einem Mercedes-AMG GT3 runden drei GTD-Fahrzeuge das 18 Wagen starke Feld in Daytona ab.

Gefahren wird am Dienstag und Mittwoch in insgesamt vier Sessions. Los geht es um 9:15 Uhr Ortszeit, was 15:15 Uhr MEZ entspricht. Hier die Entrylist des Tests, die jedoch noch nicht alle angesprochenen Piloten aufweist.


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