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Aston Martin im Hintertreffen? Später Auftritt beim Test in Barcelona

Der erste F1-Aston-Martin aus der Feder von Adrian Newey ging beim Shakedown-Test in Barcelona erst spät auf die Bahn und sorgte für Aufsehen. Das Auto wird weiterentwickelt, wie Mike Krack betont.

Agnes Carlier

Von

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Wenn Design-Genie Adrian Newey ein Auto konstruiert, sind die Erwartungen hoch. Denn der stille Brite hat schon viele Erfolge mit seinen Konstruktionen gefeiert, zuletzt bei Red Bull Racing mit Max Verstappen am Steuer seiner GP-Autos. Nun hat der 67-jährige Ingenieur sein erstes Formel-1-Auto für das Aston Martin Team entworfen, und entsprechend gross war die Spannung, was sich der Aerodynamik-Experte angesichts der umfassenden Regeländerung hatte einfallen lassen.

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Gegner, Fans und Experten mussten sich gleichermassen gedulden, denn der AMR26 war erst am zweitletzten Shakedown-Testtag in der letzten Stunde erstmals auf der Bahn zu sehen. Die ersten Funktionstests absolvierte Lance Stroll, und die erste Ausfahrt des Kanadiers bewies, dass Newey sich etwas Besonderes hatte einfallen lassen.

Denn sowohl bei der Fahrzeugnase als auch bei der Motorabdeckung und den Seitenkästen unterscheidet sich der neue grüne GP-Renner klar von den Autos der gegnerischen Teams. Wie viel die Lösungen des Ausnahmekönners am Zeichenbrett wert sind, lässt sich aber noch nicht sagen. Zwar schaffte es Routinier Fernando Alonso am letzten Testtag 61 Runden zu drehen, doch dabei ging es nicht um schnelle Zeiten, schliesslich war es der erste echte Testtag des Teams aus Silverstone.

Mike Krack, der die Arbeit an der Strecke leitet, erklärte: «Es ist immer ein wichtiger Schritt, wenn man mit einem neuen Auto auf die Bahn geht und es war ein grosser Aufwand nötig, um den AMR26 in Barcelona auf die Piste zu bringen, sowohl im Werk in Silverstone als auch an der Strecke selbst. Ich will mich bei allen im Team bedanken für die harte Arbeit, die das möglich gemacht hat.»

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«Es war auch wichtig für die Saisonvorbereitung, dass beide Fahrer das Auto ausprobieren und ihr wertvolles Feedback geben konnten. Und wir haben durch den Test auch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern Honda und Aramco weiter ausbauen können. Wir werden jetzt die Erkenntnisse von Barcelona nutzen, um das Auto weiterzuentwickeln, bevor wir in Bahrain wieder auf die Strecke gehen.»

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