Batmobil: Panoz GTR-1 fährt wieder in Road Atlanta

Von Oliver Müller
IMSA
Beim Saisonfinale der amerikanischen IMSA-Serie gibt es ein ganz besonderes Highlight. Als Tribut an den kürzlich verstorbenen Don Panoz werden der brachiale GTR-1 sowie das Coupe des DeltaWing zu Demorunden auslaufen.

Das am Wochenende anstehende Petit Le Mans (13. Oktober) auf der Strecke von Road Atlanta ist um eine Attraktion reicher. Denn die amerikanische Sportwagen-Schmiede Panoz lässt ihren attraktivsten Boliden wieder einmal vom Stapel, indem der GTR-1 im Vorfeld des Rennens um die Strecke geschickt wird. Im Detail handelt es sich dabei um das Fahrzeug mit der Chassisnummer 7, welches beispielsweise im Jahre 1998 an den 24 Stunden von Le Mans (David Brabham/Andy Wallace/Jamie Davies) teilnahm. Der Renner wurde in den letzten Monaten gerade erst wieder für den Einsatz bei historischen Events hergerichtet.

Am Steuer der brachialen Panoz GTR-1 wird Jan Magnussen sitzen. Der Däne war in der Vergangenheit einige Jahre Werksfahrer bei Panoz und bewegte das Coupe beispielsweise bei den 12 Stunden von Sebring 1999. «Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich dieses Auto erneut fahren kann. Es war der erste Sportwagen, den ich jemals gesteuert habe. Das war 1998 in auf der Strecke von Road Atlanta. Hoffentlich werden wir allen die Gelegenheit geben, sich an all die wundervollen Dinge zu erinnern, die Don Panoz in die Welt des Rennsports gebracht hat», freut sich Magnussen auf den Auftritt.

Der mittlerweile 45-Jährige nahm nach seiner Zeit in der Formel 1 ab der Saison 1999 bei Panoz einen neuen Karriereanlauf. Unvergessen ist sein Sieg beim 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring im Jahre 2000. Im dichten Regen besiegte Magnussen gemeinsam mit David Brabham im offenen Panoz LMP-1 Roadster S die Werkswagen von Audi und BMW. Aktuell ist Magnussen Werksfahrer bei Corvette und bestreitet das Petit Le Mans in einer C7.R.

Neben dem Panoz GTR-1 wird auch das DeltaWing Coupe DWC13-003 am Wochenende auf den Demo-Run entsandt. Auch in dieses Projekt war Don Panoz involviert. Eine offene Version dieses skurrilen Boliden bestritt 2012 (außer Konkurrenz) die 24 Stunden von Le Mans. Im Folgejahr wurde die Coupe-Version entwickelt, die sich bis 2016 in ALMS/IMSA im Einsatz befand.

Pilotieren wird den DeltaWing Johnny O’Connell, der ebenfalls lange Jahre Werksfahrer bei Panoz war und inzwischen Legendenstatus in der amerikanischen Sportwagen-Szene besitzt. «Es ist eine große Ehre, erneut den Namen Panoz zu repräsentieren. Ich durfte deren GT-Auto und den Prototyp auf der ganzen Welt fahren. Den DeltaWing zu testen, hat mir bereits sehr viel Spaß gemacht», erklärt O’Connell. Zudem werden auch noch weitere Paonz-Boliden in Road Atlanta ausgestellt, wie beispielsweise der aktuelle Avezzano GT4.

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