24h Daytona: Volles Startfeld beim IMSA-Klassiker

Von Oliver Müller
IMSA
Acura DPi (re.) und Cadillac DPi werden es sich bei den 24h von Daytona wieder richtig geben

Acura DPi (re.) und Cadillac DPi werden es sich bei den 24h von Daytona wieder richtig geben

Die IMSA hat die Startliste für den Roar-Test bekannt gegeben. Da dieser gleichzeitig auch verpflichtend für die Teilnahme an den 24 Stunden von Daytona ist, können aus ihr die Entries für das Rennen abgeleitet werden.

Im Januar eines jeden Jahres blickt die motorsportliche Sportwagen-Gemeinde immer auf den Nordosten Floridas. Denn dann wird auf dem Daytona International Speedway immer die Saison in der amerikanischen IMSA-Serie eingeläutet. Doch bevor das so legendäre Rennen am Wochenende des 26./27. Januar über die Bühne geht, muss erst einmal ordentlich getestet werden. So beginnen die 24 Stunden von Daytona eigentlich schon am 4. bis 6. Januar mit dem bekannten 'Roar before the 24'. Diese dreitägige Test-Session ist für alle Fahrzeuge des Langstrecken-Klassikers verpflichtend. Dementsprechend lässt die Roar-Entrylist bereits einen Schluss auf das Startfeld für das 24-Stunden-Rennen zu.

Angeführt wird das Tableau natürlich von den DPi (Daytona Prototype international). Diese werden ab 2019 alleine um den Gesamtsieg fahren. Insgesamt elf dieser Boliden wurden für den Roar-Test eingeschrieben. Denn Großteil stellt hierbei der Cadillac DPi mit sechs Exemplaren. Während Action Express Racing und JDC-Miller Motorsports sogar zwei Cadillac aufbieten, haben das neue Sportwagen-Team Juncos Racing und Wayne Taylor Racing jeweils einen Wagen genannt. Die offizielle Entrylist des Roar-Tests ist leider noch nicht mit Fahrernahmen gespickt (das wird erst am Abend des 2. Januar geschehen). Dennoch sind natürlich viele Fahrerplätze bereits fix. So wird der Wayne-Taylor-Caddy beispielsweise von Renger van der Zande, Jordan Taylor und den beiden Toyota-LMP1-Kollegen Fernando Alonso und Kamui Kobayashi pilotiert.

Das deutsche Team Joest bringt wie 2018 auch im kommenden Jahr wieder zwei Mazda DPi an den Start. Auch hier wird ein spektakuläres Fahrer-Aufgebot erwartet. Das nicht minder bekannte Team Penske entsendet zwei Acura DPi nach Daytona. Hier fahren beispielsweise auch Juan Pablo Montoya oder Hélio Castroneves mit. Abgerundet wird das DPi-Feld vom Nissan DPi von CORE autosport.

Nach der Degradierung zu einer Mitläufer-Klasse kommt das LMP2-Tableau 2019 in Daytona recht dünn daher. Neben den beiden Full-Season-Teams Performance Tech Motorsports und PR1 Mathiasen Motorsports (jeweils ein Oreca 07) wagt lediglich DragonSpeed den Schritt nach Daytona. Die aus FIA WEC und ELMS bekannte Mannschaft setzt sogar zwei Oreca 07 ein. Weitere europäische Equipen haben es nicht geschafft, ihr Interesse für Daytona in eine tatsächliche Teilnahme umzuwandeln.

Interessant ist auch die erste Version des Balance of Performance (BoP) für Daytona. Diese hat für alle DPi ordentlich Zugeständnisse parat. Zum einen dürfen die Wagen (im Vergleich zur Ausgabe 2018) allesamt Gewicht ausladen. Doch damit nicht genug. Denn auch die Motorleistung wurde (entweder über den Air-Restrictor oder den Ladedruck) durch die Bank erhöht – wobei der Mazda-Motor aufgrund eines Updates eine komplette Neubewertung erfuhr.

Die LMP2 müssen dagegen jeweils zehn Kilogramm (im Vergleich zu Daytona 2018) zuladen. Außerdem wurde noch das Drehzahllimit von 8750 auf 8250 U/min. reduziert. Um zu gewährleisten, dass die LMP2 den DPi auch ganz sicher nicht in die Suppe spucken, gibt es darüber hinaus auch unterschiedliche Mindeststandzeiten beim Boxenstopp. Während die DPi nur 30 Sekunden halten müssen, sind es bei den LMP2 schon 34 Sekunden pro (vollem) Service. Und das, obwohl die LMP2 im Vergleich zu 2018 nur noch 70 anstatt 75 Liter an Sprit nachtanken dürfen.

In einer gesonderten Aufstellung schaut SPEEDWEEK.com auf die Teilnehmer der beiden GT-Klassen von Daytona.

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