24h Daytona: Zwischenfälle sorgen für wenig Action

Von Oliver Müller
IMSA
Regen und schlechte Sicht bestimmen die 24h von Daytona 2019

Regen und schlechte Sicht bestimmen die 24h von Daytona 2019

Zwei Cadillac führen aktuell die 24 Stunden von Daytona an. Einer der beiden Acura DPi musste mit Problemen im Umfeld des Motors in die Garage geschoben werden. Die Wetterbedingung bleiben schlecht.

Bei den 24 Stunden von Daytona hat sich aktuell der Gähn-Faktor breit gemacht. Das hat mit dem Wetter und den daraus resultierenden Zwischenfällen zu tun. Zunächst hatte Oliver Gavin die Corvette C7.R im dichten Regen in Turn eins verloren und ist als Folge in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Im Anschluss brachte die Rennleitung für circa eine Stunde das Safety-Car auf die 5,73 Kilometer lange Strecke. Nach endlos erscheinenden Runden, wurde das Rennen aufgrund der Verhältnisse mit der roten Flagge sogar komplett unterbrochen. Ungefähr eine Stunde und 45 Minuten drehte sich auf dem Daytona International Speedway kein Rad mehr – abgesehen vielleicht von den Trucks, die versuchten den Kurs trocken zu blasen.

Dann entschied die Rennleitung das Rennen hinter dem Safety-Car wieder zu starten. Und gerade als die grüne Flagge herausgegeben wurde, gab es einen Crash im Hinterfeld. In diesen waren der Porsche 11 GT3 R von PFAFF Motorsports sowie die Lamborghini Huracán GT3 von EbiMotors und Paul Miller Racing involviert. Die Bergungsarbeiten dauerten eine gefühlte Ewigkeit. Doch als alles frei geräumt war, blieb das Neutralisationsfahrzeug weiterhin draußen – den schlechten Wetterbedingungen sei Dank. Somit gab es in Summe in den letzten vier Stunden nur wenige Sekunden echtes Racing.

Während der Safety-Car-Phase ereignete sich jedoch ein großes Drama beim Acura Team Penske. Als Simon Pagenaud die Box anlief, wurden sofort Haube und Heckverkleidung (inklusive Flügelelement) demontiert. Die Mechaniker hatten ihre Blicke auf den Motorraum gerichtet. Zudem gab es im Auspuffsystem kleinere Feuer. Nach einer ersten Diagnose musste der Wagen in den Boxenbereich geschoben werden. Dort ist er mittlerweile gestrandet.

Stand nach 20 Rennstunden

#31 Cadillac (Nasr/Curran/Derani)
#10 Cadillac (van der Zande/Taylor/Alonso/Kobayasi)
#7 Acura (Taylor/Castroneves/Rossi)
#54 Nissan (Bennett/Braun/Dumas/Duval)
#85 Cadillac (Goikhberg/Vautier/de Francesco/Barrichello)

GTLM-Klasse
#62 Ferrari (Rigon/Molina/Pier Guidi/Calado)
#66 Ford (Hand/Müller/Bourdais)
#67 Ford (Briscoe/Westbrook/Dixon)
#911 Porsche (Pilet/Tandy/Makowiecki)
#25 BMW (Farfus/de Phillippi/Eng/Herta)

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Der tiefe Fall von Ferrari: Gründe für die Flaute

Mathias Brunner
​Das schmerzt jeden Ferrari-Fan in der Seele: Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat als Saisonziel 2021 den dritten Schlussrang genannt. In Tat und Wahrheit müssen die Italiener froh sein, wenn sie den erreichen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 24.01., 18:45, SWR Fernsehen
    sportarena
  • So. 24.01., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • So. 24.01., 21:15, Hamburg 1
    car port
  • So. 24.01., 22:20, SWR Fernsehen
    sportarena
  • So. 24.01., 22:30, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi
  • So. 24.01., 23:20, ORF 3
    zeit.geschichte
  • Mo. 25.01., 00:10, Motorvision TV
    Motorcycles
  • Mo. 25.01., 00:40, ServusTV Österreich
    Sport und Talk aus dem Hangar-7
  • Mo. 25.01., 02:30, ServusTV
    Sport und Talk aus dem Hangar-7
  • Mo. 25.01., 05:30, Puls 4
    Café Puls mit PULS 4 News
» zum TV-Programm
6DE