Hannes Schafzahl (Kawasaki) möchte neu durchstarten

Von Helmut Ohner
IOEM
Nach zwei durchwachsenen Saisonen soll es für Hannes Schafzahl 2018 wieder besser laufen

Nach zwei durchwachsenen Saisonen soll es für Hannes Schafzahl 2018 wieder besser laufen

Seit dem dritten Platz in der IOEM Superbike 2015 läuft es bei Hannes Schafzahl nicht mehr rund. Dieses Jahr will der steirische Kawasaki-Pilot wieder ständiger Anwärter auf Podiumsplatzierungen sein.

Seine erste Saison in der IOEM Superbike beendete Hannes Schafzahl hinter Roland Resch und Andreas Gangl an der dritten Stelle, nachdem er in neun Rennen drei Mal Zweiter und zweimal Dritter geworden war. Seither läuft es aber für den Kawasaki-Piloten überhaupt nicht mehr nach Wunsch. Im darauffolgenden Jahr schaffte es der Steirer nur noch einmal aufs Podium.

«2016 bin ich mit der neuen Kawasaki ZX-R10 überhaupt nicht zurechtgekommen. Vom ersten Rennen an hatte ich Fahrwerksprobleme, die wir nicht in den Griff bekommen haben», erzählte Schafzahl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Inzwischen haben wir festgestellt, dass sich auch in der Elektronik Fehler eingeschlichen hatten.»

Für 2017 hatte sich der Besitzer einer Kfz-Werkstätte wieder vorgenommen, an der Spitze der IOEM mitzumischen, doch ein unverschuldeter Sturz auf dem Slovakia Ring machte früh alle Anstrengungen zunichte. «Das Data-Recording hat gezeigt, dass ich mit 200 km/h auf einer Ölspur gestürzt bin», erinnert sich der 38-jährige Vater eines Sohnes.

Den Rest der Saison litt Schafzahl an den Nachwirkungen der zahlreichen Blessuren. «Es gab massive Probleme mit den Bandscheiben, auch muskulär wollten sich keine Besserungen einstellen. Im Alltag komme ich schon einigermaßen zurecht, aber auch jetzt mehr als ein halbes Jahr nach dem Unfall bin ich noch in regelmäßiger Behandlung bei einem Physiotherapeuten.»

Dieses Jahr möchte Schafzahl neu durchstarten. «Nächste Woche werde ich vier Tage in Spanien testen. Der Motor meiner neuen Kawasaki ZX-10RR ist zwar noch Standard, aber ich habe eine neue Schwinge. Außerdem soll das alte Getriebe mehr Ruhe ins Fahrwerk bringen, weil man nicht so viel schalten muss. Und zu guter Letzt werde ich verschiedene Reifenfabrikate zu vergleichen.»

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