Lukas Walchhütter: «Das Ziel muss der Titel sein»

Von Helmut Ohner
IOEM
Mit Christopher Kemmer hat Lukas Walchhütter (re.) ein prominentes «Schirmmädchen»

Mit Christopher Kemmer hat Lukas Walchhütter (re.) ein prominentes «Schirmmädchen»

Mit zwei Laufsiegen war Lukas Walchhütter einer der stärksten Fahrer in der abgelaufenen IOEM Superstock 600. Heuer soll es für den 28-jährigen Yamaha-Fahrer auch mit dem Titelgewinn klappen.

Im vergangenen Jahr war Lukas Walchhütter der einzige Fahrer, der Gerold Gesslbauer in der IOEM Superstock 600 während der gesamten Rennsaison einigermaßen Paroli bieten konnte, dessen erfolgreiche Titelverteidigung konnte allerdings auch der Yamaha-Pilot nicht verhindern, vor allem auch deswegen, weil sich Gesslbauer in zwölf Rennen nur einmal einen kleinen Fehler erlaubt hatte.

«Als Zweitplatzierter in der IOEM muss es natürlich der Anspruch sein, die Meisterschaft gewinnen zu wollen. Noch dazu, wenn der Titelträger die Klasse gewechselt hat», steckt der Steirer seine Ziele für die kommende Saison klar ab. «Mit einem Selbstläufer rechne ich allerdings nicht. Kevin Ranner, der 2018 bereits starke Leistungen gezeigt hat, wird mit Sicherheit ein harter Brocken werden.»

Als Motorrad wird wieder seine bewährte Yamaha YZF-R6 zum Einsatz kommen. Für den Aufbau hat er viel Geld investiert, ein Verkauf stand deshalb nie zur Debatte. «Letztes Jahr hat es meistens zu lange gedauert, bis ich eine optimale Fahrwerksabstimmung gefunden habe, das muss sich dringend ändern», weiß Walchhütter, worauf es ankommen wird, um seinen Traum vom Titel zu verwirklichen.

In den letzten Wochen verbrachte der 28-Jährige viel Zeit in der Karthalle verbracht. «Um das Gefühl für das Motorradfahren über die Wintermonate nicht gänzlich zu verlieren, findet mein Training bis zu den ersten Testfahrten in Spanien vordringlich auf dem Pit-Bike statt. Ein- bis zweimal wöchentlich duelliere ich mit Christopher Kemmer und einigen Freunden. Das macht unheimlich viel Spaß!»

Mit einem Auge schielt Walchhütter auch in Richtung Langstrecken-Weltmeisterschaft. Es könnte noch dieses Jahr zu einem ersten Einsatz kommen. «Mein Teamchef Herbert Kemmer plant, bei den beiden Acht-Stunden-Rennen auf dem Slovakia Ring und in Oschersleben eine BMW S1000RR einzusetzen. Vor zwei Jahren hat sein Team in der Slowakei den 14. Platz belegt und WM-Punkte ergattert.»

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