Rene Binder: Indycar-Programm schon erweitert

Von Gerhard Kuntschik
Indy Car
Rene Binder

Rene Binder

Er hat erst einen Test (sehr zufriedenstellend) absolviert, doch schon jetzt wird die Indycar-Debütsaison von René Binder ausgedehnt.

Der 26-jährige Zillertaler soll nun neben den bisher geplanten Straßenrennen in St. Petersburg (11. März), Alabama (22. April), Toronto (15. Juli) und Mid-Ohio (29. Juli) auch in Detroit (2. und 3. Juni/Doubleheader), Portland (2. September) und beim Saisonfinale in Sears Point/Sonoma (16. September) für das Neulingsteam Juncos antreten. Das würde nun acht statt bisher vier Rennen und somit eine Verdoppelung bedeuten.

«Es ist alles ausgehandelt, die zusätzlichen Rennen sind aber noch nicht unterschrieben», hieß es.

Binder absolvierte in Sebring seinen einzigen Test vor dem Saisonauftakt und verlor auf die Bestzeit von Meister Josef Newgarden (Penske-Chevy) 0,8 Sekunden, war aber auf Anhieb fast drei zehntel schneller als Teamkollege und Indylights-Champion Kyle Kaiser.

«Das war ein produktiver Tag ohne technische Probleme und mit einem motivierten Team, das mir sehr geholfen hat, auf dieser welligen Strecke zurecht zu kommen. Ich bin vor allem deshalb sehr zufrieden, weil wir es geschafft haben, unser Auto weiter zu entwickeln und ebenso schnelle wie konstante Rundenzeiten hinzulegen. Wenn man bedenkt, dass wir hier erst in den Testbetrieb eingestiegen sind, während die anderen Teams schon seit Jänner fleißig arbeiten, kann sich unser Rückstand auf die Spitze absolut sehen lassen», erklärte der frühere V8- und GP2-Pilot.

Auch sein neuer Boss, Ricardo Juncos, war angetan: «Rene hat einen fabelhaften Job abgeliefert und uns alle begeistert. Er ist ein sehr intelligenter Fahrer mit einem irrsinnigen Feingefühl, das hat man hier schon ganz klar gesehen. Was mich am meisten überrascht hat: Er bremst schon auf dem Niveau der Topfahrer und vermittelt trotzdem nie den Eindruck, dass er mit diesem Auto überfordert wäre.»

Bevor es in St. Petersburg nächste Woche ernst wird, kommt Binder noch einmal kurz in die Heimat zurück.

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