Jochen Rotter (Suzuki) auf dem Podium angekommen

Von Helmut Ohner
IRRC
Bei der Veranstaltung in Imatra noch knapp an einer Top-3-Platzierung vorbeigeschrammt, schaffte Jochen Rotter bei den Rennen der IRRC Supersport in Schleiz gleich zweimal den Sprung aufs Podium.

Eigentlich wollte Jochen Rotter gar nicht an der IRRC-Veranstaltung in Schleiz starten. Im letzten Moment entschloss sich der mehrmalige österreichische Superstock-600-Meister doch noch zur Teilnahme. «In den letzten Wochen gab es im privaten Umfeld einiges zu klären, was mir die Lust am Rennfahren verdorben hat. Weil das Motorrad einsatzbereit war und ich das Startgeld bereits bezahlt habe, habe ich mich doch zu einem Start entschlossen», erklärte der Niederösterreicher seinen Meinungsumschwung.

Bereits im Qualifying der IRRC Supersport zeigte der Kfz-Techniker mit seinem dritten Startplatz, dass er ein Anwärter auf eine Podiumsplatzierung ist. «Das Schleizer Dreieck war Neuland für mich. Anfangs war es nicht leicht, mich mit der Strecke anzufreunden. Ich bin dann einfach schnelleren Fahrern im Windschatten gefolgt und habe so schnell einen guten Rhythmus gefunden. Gemeinsam mit meinem Fahrwerkspezialisten Robert Neumayer, mit dem ich in telefonischem Kontakt stand, habe ich auch eine gute Fahrwerksabstimmung erarbeitet.»

Auch in den beiden Rennen landete der 32-jährige Suzuki-Pilot hinter Lokalmatador Thomas Walther und dem Niederländer Joey Den Besten auf dem dritten Platz. «Im Nachhinein bin ich jetzt natürlich froh, doch in Schleiz gefahren zu sein. Diese beiden dritten Ränge sind die Highlights in meiner Road-Racing-Karriere. Die Stimmung war bei dieser Veranstaltung unglaublich. Aus meinen Augenwinkeln habe ich immer wieder gesehen, dass mich die deutschen Fans bei jeder Vorbeifahrt angefeuert haben.»

Für die Rennen in Horiče am kommenden Wochenende hat sich der Österreicher, der in der IRRC Supersport nach acht von zwölf Rennen ex aequo mit dem Niederländer Davy Thoonen an der sechsten Stelle in der Zwischenwertung liegt, ein ähnliches Resultat vorgenommen. «Wenn alles so wie in Schleiz läuft, sollte wieder eine Top-3-Platzierung im Bereich des Möglichen liegen», sprüht Rotter vor Selbstvertrauen. «Im Frühjahr hat mich in Horiče meine Suzuki wegen eines Motorschadens abgeworfen. Ich habe also mit ihr noch eine Rechnung offen.»

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