Team-WM: Erstmals mit Jörg Tebbe

Von Susi Weber
Langbahn-WM
Jörg Tebbe fährt 2011 seine bislang beste WM-Saison

Jörg Tebbe fährt 2011 seine bislang beste WM-Saison

Er ist der «Neue» im deutschen Langbahn-WM-Nationalteam: Jörg Tebbe, 32 Jahre, Bahnsport-Profi.

Am Sonntag wird der Dohrener in Scheessel seinen Teil dazu beitragen, Titel Nummer 5 für das Team Germany einzufahren.

160 Kilometer trennen Jörg Tebbe von Scheessel. Vielleicht nur wenige Runden auf dem 1000 Meter Oval des Eichenrings von seinem möglicherweise grössten Erfolg. Viermal wurde der Langbahn-WM-Team-Wettbewerb bislang ausgetragen. Viermal konnte sich die die deutsche Nationalmannschaft den Titel sichern. «Ich freue mich sehr, dass ich es endlich einmal geschafft habe und mit dabei bin», sagt der Motorsportler.

In den Vorjahren war Tebbe jeweils erster Nachrücker im erfolgsverwöhnten Team des Deutschen Motor Sport Bundes - und musste wiederholt der Tatsache Tribut zollen, dass Deutschland über eine Vielzahl sehr guter Langbahnfahrer verfügt. 2011 aber konnten und wollten Teammanager Josef Hukelmann und Teambetreuer Joachim Ohmer nicht an Tebbe vorbei. Der 32-Jährige fährt seine bislang beste WM-Saison, verbuchte zwei dritte Grand-Prix-Plätze in der aktuellen WM und gilt als Spezialist für lange Bahnen.

«Ich traue ihm gerade in Scheessel sehr viel zu und glaube, dass er seine Leistung bringen wird», urteilt Hukelmann. «In Scheessel bin ich eigentlich immer sehr gut zurecht gekommen», sagt Tebbe. Das «Eigentlich», die Einschränkung - sie sind auf die Deutsche Meisterschaft im vergangenen Jahr zurückzuführen, bei der Tebbe einen rabenschwarzen Tag erwischte. Für die Langbahn-Team-WM ist er dennoch zuversichtlich und glaubt an erneutes Edelmetall: «Ich denke, es wird keine einfache Sache. Aber der WM-Titel ist zu schaffen.»

Gemeinsam mit Tebbe werden Kapitän Stephan Katt (31, Neuwittenbek), Richard Speiser (24, Börwang) und Martin Smolinski (26, Olching) gegen die Mannschaften aus Finnland, Grossbritannien, Frankreich, Tschechien und die Niederlage kämpfen. Teamchef Hukelmann kündigte schon im Vorfeld an, dass alle Fahrer des schwarz-rot-goldenen Quartetts zum Einsatz kommen. Wer am Ende das Finale der beiden besten Mannschaften und damit die Entscheidung um Gold oder Silber bestreiten wird, lässt Hukelmann ebenso offen wie die Frage, wer welche und wie viele Rennen bestreitet: «Ganz wichtig ist mir, dass wir als Mannschaft auftreten, dass jeder für jeden kämpft und jeder für jeden da ist. Es spielt keine Rolle, wer am Ende die Punkte schreibt. Entscheidend ist, dass wir sie auf dem deutschen Konto verbuchen.»

Informationen zur Langbahn-Team-Weltmeisterschaft gibt es unter www.msc-eichenring.de. Das Rennen wird am 21. August, 13 Uhr, auf dem Eichenring in Scheessel gestartet.

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