MotoE

Moto-e World Cup: Elf Teams ausgewählt, Intact dabei

Von - 05.04.2018 15:15

Der Moto-e World Cup 2019 wirft seine Schatten voraus. Elf Teams werden von der Dorna zwangsbeglückt, der Promoter bezahlt aber fast alle Kosten, die Einheits-Bikes kommen von Energica.

In der Saison 2019 wird GP-Promoter Dorna Sports im Rahmen der europäischen Grand Prix fünf Rennen zum neuen «Moto-e World Cup» mit den Einheitsmaschinen der italienischen Herstellers Energica abwickeln.

In diesem Jahr wird bei jedem ein namhafter Fahrer am Sontag eine Demo-Runde drehen. In Katar machte der neue Dorna-TV-Kommentator Simon Crafar den Anfang. In Texas (22.4.) wird sich Colin Edwards auf die Flüster-Maschine des Typs Energica Ego schwingen.

Für Sachsenring und Spielberg wurden für die Demo-Runde Fahrer wie Sandro Cortese, Stefan Bradl, Gustl Auinger, Alex Hofmann und Stefan Prein ins Spiel gebracht.

Die Dorna stellt die 18 Maschinen für die Fahrer zur Verfügung, die Teams sind bereits selektioniert worden.

Alle privaten Teams aus der MotoGP-Klasse werden zwei Bikes einsetzen: Gresini, Tech3, Pramac, Avintia, Ángel Nieto Team, LCR und Marc VDS. Das ergibt 14 Maschinen.

Die Teams bekommen nicht nur das Material kostenlos, sie dürfen auf den Bikes auch ihre Sponsoren zeigen, die Dorna bezahlt den Teams für die Fahrer 40.000 Euro.

Die Motorräder werden von Energica-Technikern gewartet und von der Dorna zu den Rennen gebracht, dort werden sie in einem Zelt beherbergt wie zum Beispiel auch der Red Bull Rookies Cup. Die Batterien sollen mit erneuerbarer Energie (Wind, Solar) aufgeladen werden. So lautet der Plan. Es sind aber auch schon Enel-Ladestationen vorgesehen.

Der italienische Energie-Konzern Enel wurde als Hauptsponsor gewonnen. Michelin liefert die Einheitsreifen. Abgetakelte GP-Fahrer wie Julián Simón oder Ricky Cardús kommen als Fahrer in Frage. Auch der als Fahrer arbeitslose Alex De Angelis hat Interesse angemeldet. 

Das Marc VDS-Team kann sich auch die Verpflichtung eines Testfahrers aus der MotoGP-WM vorstellen. «Wir könnten einen Testfahrer nehmen. Wenn er keinen Wildcard-Einsatz hat, darf er an einem GP-Wochenende im Moto-e-Cup fahren», weiß MarcVDS-Teamprinzipal Michael Bartholemy. 

Auch Fahrer aus der Moto2-EM wären denkbar, weil es mit dieser Rennserie im Gegensatz zur SBK und SSP sicher keine Terminüberschneidungen geben wird.

Die Moto-e-Teams müssen pro Bike zwei Mechaniker bereitstellen, einer davon muss sich um das Data-Recording kümmern.

Die anderen Moto-e-Teams: Die Moto2-Rennställe von Sito Pons, SKY VR46 und Dynavolt Intact GP müssen je ein Motorrad betreuen und einsetzen.

«Wir haben Intact ausgesucht, weil es eines der wenigen deutschen Teams ist, sie sind korrekt und stärker aufgestellt als zum Beispiel Kiefer», erklärte Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta. «In der Moto3-WM haben wir das SIC58-Team von Marcos Simoncellis Vater Paolo ausgewählt. Auch dieses Team bekommt ein Motorrad.»

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Simon Crafar auf der Energica in Katar auf der Demo-Runde: Es ist noch viel zu tun © Seidenglanz Simon Crafar auf der Energica in Katar auf der Demo-Runde: Es ist noch viel zu tun
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