Sandro Cortese (Intact): «Habe 2017 noch einiges vor»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Crew-Chief Alfred Willeke mit Sandro Cortese

Crew-Chief Alfred Willeke mit Sandro Cortese

Sandro Cortese will eine ähnlich starke zweite Saisonhälfte hinlegen wie 2016. «Jetzt kommen einige Strecken, auf denen ich immer schnell war», sagt der Suter-Pilot.

Drei Podestplätze in viereineinhalb Jahren und nur einmal in der WM-Jahreswertung n den Top-Ten – das ist die Moto2-Bilanz von Sandro Cortese.

Jetzt muss der 27-jährige die Trennung vom Memminger Dynavolt Intact GP-Team per Saisonende verkaften.

«In erster Linie möchte ich mich beim Team für fünf tolle Jahre bedanken», erklärte Cortese heute. «Es war natürlich nicht immer ganz leicht. Wir haben 2013 bei Null angefangen und einiges auf die Beine gestellt. Klar, wir hatten wir uns alle mehr erhofft. Trotzdem war es eine sehr schöne Zeit, auf und neben der Strecke. Ein großes Dankeschön ans Team, die fünf Jahre lang immer an mich geglaubt haben.»

«Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, auch für mich, um den nächsten Schritt zu machen, etwas Neues zu suchen und mich dort noch einmal richtig reinzubeißen. Ich bin davon überzeugt, dass ich in Zukunft erfolgreich sein werde. Verabschieden möchte ich mich noch nicht, denn wir haben noch die zweite Saisonhälfte vor uns», stellte der siebenfache GP-Sieger fest. «Es kommen jetzt einige Rennstrecken, auf denen ich immer sehr schnell war. Ich will für mein Team und meine Crew noch ein paar Top-Resultate einfahren.»

«Ich denke, der Sachsenring war schon ein kleiner Wendepunkt und die zweite Saisonhälfte kann sehr gut werden», hofft der Moto3-Weltmeister von 2012. «Zwar gehen das Team und ich Ende des Jahres getrennte Wege, aber ich werde dem Team erhalten bleiben. Als Teilhaber und wer weiß, was die Zukunft bringt und in welcher Position ich irgendwann wieder in das Team zurückkehre.»

Cortese schickte auch ein Dankeschön an die Sponsoren Dynavolt, Liqui Moly, Intact und alle regionalen Geldgeber, die von Anfang an  dabei waren. «Ich will auch die Teamteilhaber Jürgen Lingg, Stefan Keckeisen und Wolfgang Kuhn nicht vergessen, die immer an meiner Seite standen und mich unterstützt haben», erklärte der WM-Achtzehnte und Sachsenring-GP-Achte.

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