Sandro Cortese (Suter): «Das war katastrophal»

Von Frank Aday
Moto2
Das Team Dynavolt Intact GP musste sich beim letzten Moto2-Rennen der Saison mit Platz 13 von Marcel Schrötter zufrieden geben, der von großen Schmerzen geplagt wurde. Sandro Cortese stürzte.

Suter-Pilot Marcel Schrötter, der vom zehnten Platz gestartet war, kam beim Saisonfinale in Valencia auf der 13. Position ins Ziel. «Valencia ist ohnehin eine sehr anstrengende Strecke, weil du nie Pause hast. Selbst als ich fit war, hatte ich hier öfter Mal Probleme mit den Unterarmen. Wenn man da mit einer Verletzung zu kämpfen hat, ist das anstrengend», erklärte der Bayer, der noch immer unter seiner Kahnbeinverletzung aus dem Juli leidet.

«Die Kurven 1, 2, 6 und 8 haben alle harte Bremspunkte und sind Linkskurven. Da waren meine Schmerzen groß. Ich wollte auf jeden Fall ins Ziel kommen und habe mit aller Gewalt versucht, meine Pace zu halten. Aber ich habe es einfach nicht geschafft. In manchen Kurven konnte ich die Linie nicht mehr halten, denn mir fehlte die Kraft und die Schmerzen machten mir zu schaffen. Ein 13. Platz ist nicht so schön. Zumal ich denke, dass ich im Vergleich zu Axel Pons und Isaac Viñales der stärkere Fahrer bin. Es wäre schön gewesen, sie hinter mir zu halten. Doch immerhin kam ich ins Ziel, was ich bei den letzten beiden Rennen nicht geschafft habe. Jetzt geht es zu den Tests, die ich noch fahren werde, weil sie wichtig sind. Danach werde ich mich auskurieren», berichtete Schrötter.

Sandro Cortese ging im letzten Moto2-Rennen der Saison früh zu Boden. «Ich war vor dem Sturz 16. Es war katastrophal. Das Jahr endete für mich so, wie es angefangen hat – als große Enttäuschung. Ich bin nie auf einen grünen Zweig gekommen und konnte mich nicht anpassen. Bis zum Schluss habe ich alles versucht, aber es hat nicht geklappt. Ich habe versucht, mich an das Motorrad anzupassen. Doch sobald ich ein bisschen mehr pushte, kam ich zu Sturz. 99 Prozent dieser Stürze kamen über das Vorderrad, als ich die Bremse aufmachte und die Kurve fuhr. Für mich persönlich war das Jahr eine große Enttäuschung. Meine Crew hat aber immer alles gegeben – vom ersten Test bis zum letzten Rennen. Sie haben eine herausragende Arbeit geleistet. Ich konnte mich auf die Technik verlassen. Doch mit dem Motorrad habe ich mich nie anfreunden können.»

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