Dominique Aegerter: Saison 2018 notfalls ohne Gehalt

Von Vanessa Georgoulas
Moto2
Dominique Aegerter

Dominique Aegerter

Dominique Aegerter will die Moto2-WM 2018 unbedingt bestreiten. Der Schweizer ist notfalls auch bereit, auf sein Gehalt zu verzichten und mit Hilfe von Sponsoren und Gönnern über die Runden zu kommen.

Der Verkauf des Kiefer-Teams lässt weiter auf sich warten, deshalb unternimmt Dominique Aegerter alles, um die Fortsetzung seiner Moto2-Karriere auch ohne das Geld der russischen Investoren von David Pickworth zu sichern.

Der Schweizer hat nun einen Notfallplan entwickelt, der zum Zug kommt, wenn die Team-Übernahme durch den in Wien lebenden Ex-Rennfahrer und Investmentbanker nicht klappen sollte. Platz der Deal mit dem Briten, dann wird Aegerter wohl oder übel in die eigene Tasche greifen müssen.

Gemeinsam mit seinen Geldgebern wird Aegerter das nötige Budget auftreiben, wie sein Manager Dr. Robert Siegrist gegenüber Blick betont. «Die Finanzierung ist über Sponsoren, Co-Sponsoren, Gönner und Dominique Aegerter selbst sichergestellt», verkündet er stolz, und erklärt, dass der diesjährige Moto2-Gesamtzwölfte notfalls sogar bereit wäre, auf seinen Lohn zu verzichten.

Auch Siegrist selbst würde auf jegliche Provisionen verzichten, um die Fortsetzung von Aegerters Karriere zu sichern, wie der Manager klarstellt. Und er verrät: Der 27-Jährige kann zusammen mit seinen Unterstützern einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich aufbringen und damit seine WM-Teilnahme finanzieren.

Die entsprechenden Zusagen wurden am Wochenende eingeholt. Auf welchem Bike der Schweizer ausrücken würde, wäre in diesem Fall aber noch nicht klar. Aegerter hofft natürlich weiter auf eine erfolgreiche Übernahme des Kiefer-Teams durch Pickworth, was finanziell gesehen die beste Lösung wäre – für ihn selbst und auch für das Team.

Der Engländer hat für diese Woche Neuigkeiten angekündigt. Die Übernahme des Rennstalls wurde durch den überraschenden Tod von Stefan Kiefer (51) verzögert, denn nach dem tragischen Ableben des Team-Mitbesitzers mussten die Eigentumsverhältnisse neu geklärt werden.

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