Álvaro Bautista (5./Ducati): «Haben noch reichlich Luft nach oben»
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt Álvaro Bautista rechtzeitig vor dem Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 auf Phillip Island in Schwung: Platz 5 am Freitag.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mit 41 Jahren ist Álvaro Bautista der mit Abstand älteste Teilnehmer an der Superbike-WM 2026 – Danilo Petrucci sowie die Lowes-Zwillinge sind immerhin sechs Jahre jünger als der Spanier. In den freien Trainings am Freitag auf Phillip Island bewies Bautista, dass er aber keineswegs zum alten Eisen gehört.
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Bautista wechselte für seine achte Superbike-Saison zum Ducati-Kundenteam Barni Racing, das in den vergangenen Jahren zu den besten Teams im Paddock gehörte. Mit der neuen V4R muss sich der Routinier zwar noch anfreunden, doch als Fünfter hat er überschaubare 0,382 sec Rückstand auf seinen letztjährigen Teamkollegen und WM-Favoriten Nicolò Bulega. «Nachdem wir die Daten vom Test analysiert hatten, nahmen wir einige Anpassungen am Motorrad vor, um mein Gefühl und die Abstimmung zu verbessern. Wir fanden Lösungen, die es mir ermöglichten, besser zu fahren und mich auf dem Motorrad wohler zu fühlen», erzählte der Barni-Pilot. «Es war aber kein riesiger Schritt nach vorn – ich bin noch nicht auf dem Niveau, das ich mir wünsche, und fühle mich immer noch nicht ganz wohl. Insgesamt war es ein positiver Freitag, aber wir müssen weiterarbeiten. Ich muss auch noch mehr Runden mit diesem Motorrad fahren, um eine Einheit damit zu werden. Wir verbessern uns stetig und hoffen, diesen Trend fortzusetzen.»
Mit seiner Körpergröße und seinem Gewicht benötigt Bautista ein spezielleres Set-up als seine größeren und schwereren Markenkollegen. «Wir haben am Fahrwerk gearbeitet, um das beste Set-up für mich zu finden, und haben keine gravierenden Änderungen vorgenommen», so der Ducati-Privatier. «Allerdings haben wir immer noch nicht den Punkt erreicht, an dem ich mich komfortabel fühle und den wir erreichen müssen. Wir haben ein paar Ideen, die wir im FP3 testen wollen.»
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Neben einem neuen Motorrad muss sich Bautista auch an sein neues Team und seinen neuen Crew-Chief Luca Minelli gewöhnen. Es ist verständlich, dass noch nicht alles reibungslos verläuft. «Angesichts der vielen Änderungen kann ich nicht sagen, was das Maximum sein kann. Ich denke, auf einer Skala bis 10 stehen wir bei einer 4 oder 5 – wir haben also noch reichlich Luft nach oben», meinte der Familienvater. «Wir werden also weitermachen, um schnellstmöglich nach vorn aufzuschließen. Für Phillip Island habe ich keine speziellen Erwartungen. Ich konzentriere mich auf mich selbst und versuche, in jeder Session das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.»
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