Moto2

Marcel Schrötter: «Durchhänger in England war krass»

Von Oliver Feldtweg - 12.09.2019 19:14

«So schwer wie in Silverstone habe ich mir in den letzten drei Jahren auf keiner GP-Strecke getan», wundert sich Marcel Schrötter.

Marcel Schrötter stand vor einem Jahr in Misano zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Grand Prix auf dem Podium. Diesen Erfolg würde er natürlich gerne wiederholen. Doch das enttäuschende Silverstone-Wochenende kann der ehrgeizige Rennfahrer aus Oberbayern bis jetzt noch nicht endgültig ausblenden. Jedenfalls hat der San-Marino-Grand-Prix mit einem zweiten Platz beim jährlichen Kart-Rennen am Mittwochabend schon einmal sehr erfreulich begonnen.

«Nach dem schwierigen Silverstone-Wochenende will ich in Misano in erster Linie wieder zu meiner üblichen Form zurückfinden», sagt der Pflugdorfer aus dem Dynavolt Intact GP-Team. «Der Durchhänger vor drei Wochen in England war ziemlich krass. So schwer habe ich mir in den letzten drei Jahren nirgendwo getan. Daher ist das Fragezeichen wirklich sehr gross, woran es lag.»

«Es ist ein seltsames Phänomen, dass ich an einem Wochenende so weit weg war. Formschwankungen in diesem Ausmass kenne ich eigentlich nicht», wundert sich Marcel. «Aber wir müssen auch daraus lernen und dürfen uns auf keinen Fall negativ beeinflussen lassen. Natürlich ist es nicht einfach, ein Wochenende wie dieses wegzustecken, vor allem wenn man seit Saisonbeginn um eine Top-Drei-Platzierung in der Meisterschaft kämpft. Doch wie gesagt, wir müssen daraus unsere Lehren ziehen und versuchen, in Zukunft solche Wochenenden zu vermeiden. Misano kommt daher vielleicht zum richtigen Zeitpunkt, um diesen bitteren Rückschlag wegzustecken. Natürlich freue ich mich auf diesen Grand Prix, weil ich dort vor einem Jahr mein erstes Podium eingefahren bin. Abgesehen davon bin ich auf dieser Strecke schon immer gut zurechtgekommen. Außerdem ist beim Heimrennen von Valentino Rossi jedes Mal die Hölle los. Die Stimmung bei diesem Rennen begeistert einfach.»

«Zusammen mit meiner Crew werden wir jedenfalls nichts unversucht lassen, um eine Lösung zu finden, damit wir uns der Spitze wieder Stück für Stück nähern. Vielleicht liegt der Schlüssel bei mir selbst, indem ich den unbedingten Willen gewinnen oder auf das Podium fahren zu wollen, ein wenig hintenanstellen muss. Natürlich ist das immer das Ziel. Aber wahrscheinlich war es an einem gewissen Punkt zu viel. Manchmal ist weniger einfach mehr. Ich muss versuchen, wieder mehr Spass zu haben und mich weniger unter Druck zu setzen, wenn ich einmal eine Session nicht in den Top-Fünf beende. Mein Ziel für Misano ist also wieder die Lockerheit zu finden und Spass zu haben. Wenn mir das gelingt, dann kommen auch bald die Erfolge wieder.»

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