Moto2-WM: Muss Gabor Talmácsi aufhören?

Von Günther Wiesinger
Moto2
Gabor Talmácsi

Gabor Talmácsi

Selbst als WM-Sechster müste Gabor Talmácsi in der Moto2-WM eine riesige finanzielle Mitgiftt auftreiben. Deshalb redet er jetzt vom Aufhören.

Nach mehr als zehn Jahren in der Weltmeisterschaft und Rennen in der 125er-, 250er-, Moto2- und MotoGP-Klasse ist die GP-Zukunft des Ungarn Gabor Talmácsi (29) ungewiss. Der Moto2-WM-Sechste fand im Fimmco-Speed-Up-Team von Luca Boscoscuro keinen Platz mehr, alle anderen Team verlangten bis zu 600 000 Euro Mitgift. Schliesslich fand «Talma» im November noch Unterschlupf im Jack & Jones Team als Teamkollege von Kenny Noyes. Aber als dort der Hauptsponsor ausstieg, stand der 125-ccm-Weltmeister von 2007 wieder auf der Strasse.

«Die Situation ist ähnlich wie vor einem Jahr», erklärte Talmácsi gegenüber die Wochenzeitschrift SPEEEDWEEK. «Damals ist das Aprilia-Moto2-Werksteam ausgestiegen, jetzt Jack & Jones. Ich habe noch versucht, das Team mit eigenen Geldgebern am Leben zu erhalten. Aber die Zeit ist uns davon gelaufen.»

Da alle Spitzenteams besetzt sind, gibt sich Talmácsi keinen Illusionen hin. «Wenn ich bezahlen muss, werde ich keine Rennen mehr fahren. Ich sehe nicht ein, warum ich als WM-Sechster eine Menge Geld bezahlen soll. Ich habe ein Angebot für die Superbike-WM bei Pedercini Kawasaki. Aber diese Serie kennt in Ungarn kein Mensch. Wenn ich fahre, dann auf höchstem Level, also in der Moto2. Vielleicht kann mir die Dorna noch einen Platz besorgen. Sonst höre ich auf. Vielleicht finde ich irgendwo einen Platz als Testfahrer.»

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