Randy Krummenacher: «Finger nicht unter Kontrolle!»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Randy Krummenacher

Randy Krummenacher

Trotz seiner Fingeroperation hat Suter-MMX2-Pilot Randy Krummenacher am ersten Trag in Indy die elftbeste Zeit geschafft. Und er will sich steigern.

Nur vier Wochen nach der Operation am rechten Zeige- und Ringfinger schaffte Randy Krummenacher am ersten Moto2-Trainingstag in Indy eine wackere Leistung – elftschnellste Zeit in der kombinierten Zeitenliste.

Für die wilde Meute der Moto2-Klasse begann Freitagvormittag im US-Bundesstaat Indiana bei kühlen und bewölkten Bedingungen die zweite Saisonhälfte. Das erste Training war für Krummenacher gleichzeitig das erste Abtasten seiner Fitness nach den zwei Fingerbrüchen vom Sachsenring-GP-Warm-up.

Während der für ihn schwierigen Session biss «Krummi» tapfer auf die Zähne. Obwohl er FP1 wegen seiner Verletzung vorzeitig beenden musste, reichte seine persönliche Bestmarke für Rang 15. Am Nachmittag bei wesentlich wärmeren Temperaturen und besseren Grip-Verhältnissen gelang dem Technomag-carXpert-Suter-Piloten sogar eine Steigerung um 1,3 Sekunden gegenüber der Vormittagszeit.

Krumemnacher: «Muss mehr am Kabel ziehen»

Randy Krummenacher legte im ersten Training 1:45,873 min vor, im verbesserte er sich auf 1:44,589. «Das erste Training nach der langen Pause verlief äußerst mühsam», schilderte der 23-jährige Zürcher Oberländer. «Ich musste es sogar vorzeitig beenden, weil ich die verletzten Finger bis zum Schluss nicht mehr ganz unter Kontrolle hatte. Es lag weniger am Gefühl, sondern es fehlte einfach die Feinmotorik. Wahrscheinlich funktionierte auch das Zusammenspiel zwischen dem Kopf und den Fingern noch nicht einwandfrei.»

«Am Nachmittag lief es diesbezüglich einiges besser», schilderte Krummi. «Obwohl es insgesamt ebenso eine harzige Session war. Für den letzten Run gelang uns mit dem Setting ein wegweisender Schritt. Diese Änderungen scheinen einfach besser zu funktionieren; ich hatte damit wieder ein viel besseres Gefühl für mein Motorrad. Am Samstag muss allerdings auch von mir noch ein Schritt erfolgen. Ich muss noch mehr am Kabel ziehen! Ich hoffe, dass ich mit meinen Fingern weitere Fortschritte mache werde. Mit dem Setup muss noch ein Feinschliff gelingen, um diesen Level zu halten. Der elfte Rang war zumindest für den Anfang zufriedenstellend. Aber wir befinden uns erst am Anfang des Rennwochenendes und müssen konzentriert auf diesem Weg weiterarbeiten.»

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