Teamchef Boscoscuro: «Fahrer macht den Unterschied»

Von Jordi Gutiérrez
Moto2
Speed-up-Teambesitzer Luca Boscoscuro ist mit den ersten Testfahrten seiner Moto2-Piloten Sam Lowes und Alessandro Nocco in Jerez und Valencia sehr zufrieden. Doch er weiß, dass die beiden Rookies Zeit brauchen.

Luca Boscoscuro konzentrierte sich im letzten Jahr ausschließlich auf die Produktion und den Verkauf seiner Speed-up-Maschinen und stellte seine beiden WM-Plätze dem Team Forward Racing zur Verfügung. 2014 kehrt er mit seinem eigenen Team in die Moto2-WM zurück. Er hat den 23-jährigen Supersport-Weltmeister Sam Lowes und erst 16-jährigen Italiener Alessandro Nocco verpflichtet.

In Jerez und Valencia testete das Team bereits. «Ich bin sehr zufrieden, denn es ist nicht einfach mit neuen Fahrern in der Moto2-WM anzutreten. Für Sam Lowes und Alessandro Nocco wird es im nächsten Jahr nicht einfach sein, denn sie kennen nicht alle Strecken und das Niveau ist in der Moto2-Klasse sehr hoch. Ich bin trotzdem glücklich, denn ich habe zwei junge Fahrer, die sehr gut zusammenarbeiten. Sie haben Verträge über zwei Jahre und drei Jahre im Fall von Nocco. Es ist ein neue Herausforderung.»

«Im letzten Jahr habe ich meine Plätze dem Forward-Team zur Verfügung gestellt. Ich war sehr froh darüber, denn es bedeutete, dass ich einen Job weniger machen musste. In diesem Jahr wollte ich zurückkommen und diese zwei Fahrer aufbauen, deshalb endete die Zusammenarbeit mit Forward», erklärte Boscoscuro.

«Bei den beiden Tests haben wir die Maschinen von 2013 und 2014 verglichen, aber der Unterschied ist sehr gering. Die schnellsten Runden von Sam waren auf beiden Bikes identisch. Er war in Jerez und in Valencia sehr schnell und der Abstand zu den anderen ist klein. Corsi fuhr in Valencia mit der Speed-up-Maschine ein sehr gutes Rennen, denn er verpasste das Podium nur um 0,001 Sekunden und startete von Platz 2. Auch die anderen Fahrer wie West und Pasini waren am Saisonende schneller, daran sieht man, dass der Unterschied zu den anderen Bikes ist nicht groß ist. Der Fahrer ist in dieser Klasse ausschlaggebend», weiß der Speed-up-Hersteller.

Über das italienische Talent Alessandro Nocco, dessen Frisur an Marco Simoncelli erinnert, schwärmt Boscoscuro: «Alessandro fuhr bisher in der Superstock-600-EM und gewann in seiner ersten vollen Saison bereits drei Rennen und holte einige Pole-Positions. Er beendete die Europameisterschaft als Zweiter. Viele Strecken kennt er nicht, denn er ist erst 16 Jahre alt und fährt erst seit drei Jahren professionell Rennen. Er ist eine Herausforderung. 2014 muss er noch viel lernen, im Jahr darauf kann er der Spitze nahe rücken.»

Boscoscuros Resümee fällt nach den ersten beiden Testfahrten positiv aus: «Mit Sam bin ich sehr, sehr zufrieden, denn er war sehr schnell. Für Alessandro ist es viel schwerer, denn er hat nicht viel Erfahrung und muss sich erst an die neue Situation gewöhnen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.»

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