Tom Lüthi: Im Training an der Schmerzgrenze

Von Matthias Dubach
Moto2
Tom Lüthi: «Von mir aus könnte es morgen losgehen»

Tom Lüthi: «Von mir aus könnte es morgen losgehen»

Die Probleme mit dem vor rund einem Jahr schwer verletzten Arm sind für den Moto2-Titelanwärter noch nicht ausgestanden. Warum Lüthi trotzdem Entwarnung geben kann.

Mit seinen sechs Podestplätzen und den starken Testauftritten Ende der letzten Saison gehört Tom Lüthi zu den Moto2-Titelanwärtern für 2014. In der letzten Saison stand ihm die schwere, karrierengefährdende Armverletzung vom Februar-Test in Valencia im Weg, weiter als auf WM-Rang 6 nach vorne zu kommen. Nach dem letzten Test Ende November liess sich der Schweizer einen Draht und eine Schraube aus dem rechten Arm entfernen. Danach arbeitete der Suter-Pilot weiter daran, die schon während der Saison kleiner gewordenen Defizite des im Februar zertrümmerten Ellbogens zu eliminieren.

Nun kann Lüthi rund drei Wochen vor dem ersten IRTA-Test in Valencia feststellen: «Im Training gehe ich an die Schmerzgrenze. Die Kraft kommt wieder zurück, an einem guten Tag ist sie schon wieder fast so gut wie auf der linken Seite. Auf dem Motorrad werde ich bei 100 Prozent sein.» Mit einem Wermutstropfen muss der 125-ccm-Weltmeister von 2005 aber leben. «Es gibt einfach stechende Schmerzen, sobald es auf dem Arm beim Ellbogen eine Hebelwirkung gibt. Ich denke, das liegt an der Platte, die ich drin habe.»

Hat Lüthi mit Vertrauensarzt Dr. Marc Mettler evaluiert, ob die Platte herausgenommen werden muss? «Ob sie rauskommt, wissen wir nicht. Vielleicht geht es nicht anders, wenn die Probleme bleiben. Oder die Probleme gehen noch weg, das wissen wir alles nicht. Aus meiner Sicht hat es sich aber ziemlich gut stabilisiert, ich konnte gut trainieren. Wenn auch immer am Limit.»

Für den 27-Jährigen steht im Vordergrund, dass die Beschwerden auf dem Motorrad nicht ins Gewicht fallen. «Im Alltag gibt es Situationen, bei denen ich es spüre, aber das ist eher selten. Wenn ich wirklich etwas Schweres hochheben soll, dann muss ich mit dem rechten Arm aufpassen. Aber es passiert schon ganz automatisch, dass ich dann etwas auf links ausweiche. Das ist aber kein Problem. Im Training gehe ich einfach bewusst ans Limit, damit ich es eben spüre. Auf dem Motorrad konnte ich schon Mitte der letzten Saison wieder sehr gut arbeiten, das ist jetzt noch um einiges besser geworden», gibt der Routinier aus dem Team Interwetten Paddock Entwarnung.

Lüthi: «Es könnte morgen losgehen mit dem ersten Test, ich bin bereit! Aber nun werde ich die Zeit bis zum Valencia-Test noch gut nutzen für das Aufbautraining.»

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