Hervé Poncharal: Woran Marcel Schrötter arbeiten muss

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Marcel Schrötter ist eines der größten Talente in der Moto2-Klasse. Das weiß auch Tech3-Boss Hervé Poncharal. Er verriet SPEEDWEEK.com seine Pläne mit dem Deutschen.

Im Moto2-Qualifying von Valencia sorgte Marcel Schrötter auf der Mistral 610 für Verwunderung. Nach Platz 24 im dritten freien Training am Morgen, schoss der Bayer auf Platz 2 nach vorne. Am Ende sicherte er sich den sechsten Startplatz. Im turbulenten Rennen kämpfte Schrötter hart um einen Top-10-Platz. Dies gelang ihm – der 21-Jährige eroberte Rang 8.

Schrötters bestes Saisonergebnis war Platz 7 auf Phillip Island. Der Bayer war konstant und punktete regelmäßig, obwohl die Mistral 610 sich oft als schwierig abzustimmen erwies. Dies brachte ihm am Ende WM-Rang 10 ein.

Auch Teamchef Hervé Poncharal gratulierte. «Danke Marcel. Das war eine sehr gute Saison, denn es ist nicht einfach, hier unter die Top-10 zu fahren. Ich freue mich auf das nächste Jahr und hoffe, dass wir ein noch besseres Gesamtpaket haben.»

Wie schätzt Poncharal seinen Fahrer ein? «Marcel ist ein sehr schneller Fahrer, der sich sehr engagiert. Er arbeitet sehr gut mit dem Team zusammen und verbesserte sich im Verlauf der Saison immer weiter. Dafür bin ich ihm dankbar und will auch etwas zurückgeben. Wir wollten die Arbeit mit ihm unbedingt fortsetzen», lobte der Franzose.

Doch wenn Schrötter den Sprung an die Spitze der Moto2-Klasse und vielleicht in die MotoGP-Klasse schaffen will, muss er sich in einem bestimmten Bereich noch verbessern. «Wenn man jeden Sonntag unter den Top-5 ist und vielleicht auf dem Podest steht, dann hat man neue Aufgaben im Paddock. Dann muss er mehr aus sich herauskommen und mehr mit den Menschen und der Presse sprechen.»

«Daher hoffe ich, dass wir zusammen wachsen können. Ich könnte wie sein zweiter Vater oder zweiter Manager sein. Marcel hat dem Team bereits viel gegeben. Für seine harte Arbeit möchte ich ihm daher etwas zurückgeben. Wir werden zusammen daran arbeiten. Er ist ein netter junger Mann, den ich sehr gerne mag», fuhr Poncharal fort.

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