Tito Rabat: Risiko im Training muss verringert werden

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Tito Rabat mit den Ärzten in der Klinik in Almeria

Tito Rabat mit den Ärzten in der Klinik in Almeria

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten hat sich Tito Rabat beim Supersport-Training in Almeria verletzt. Teamchef Michael Bartholemy fordert jetzt Konsequenzen.

Tito Rabat (26) will alles unternehmen, um am kommenden Wochenende am GP von Japan teilnehmen und seine geringen Moto2-Titelchancen wahren zu können.

Dabei hat sich der Kalex-Pilot aus dem Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS am Montag einen Bruch des Radiusknochens an der linken Hand zugezogen.

Rabat war mit seiner Supersport-Honda CBR 600RR in der Schikane des Circuito de Almeria wegen eines technischen Defekts schwer gestürzt.

Der Spanier wurde zuerst von den Sanitätern an der Strecke betreut, ehe er in die Clinica Mediterráneo in Almeria eingeliefert wurde.
Die Ärzte operierten den letztjährigen Weltmeister an der linken Hand, der Bruch wurde mit einer Metallplatte stabilisiert, vorher war Dr. Angel Charte in Barcelona konsultiert worden.

Nach der Ankunft in Motegi muss der heimische Rennarzt entscheiden, ob Rabat zum ersten freien Training an Freitag zugelassen wird.

«Der Motor hat in der Schikane ausgesetzt, ich bin dann gestürzt und ziemlich brutal auf dem Asphalt aufgeschlagen», schilderte Rabat. «Ich weis snicht genau, was diesen Crash verursacht hat. Wir hatten noch keine Möglichkeit, das Motorrad zu überprüfen. Ich war bereits eine Stunde nach dem Unfall in der Klinik in Almeria. Die Operation wurde als Erfolg bezeichnet. Ich bin höchst zuversichtlich, dass ich in Motegi fahren kann. Aber ich werde natürlich einige Beschwerden haben.»

«Diese Verletzung von Tito kommt zum dümmsten Zeitpunkt», ärgert sich Teamprinzipal Michael Bartholemy. «Denn jetzt kommen drei Rennen an drei Wochenenden hintereinander. Der Bruch ist nicht so schwerwiegend. Aber Tito hat keine Zeit, um sich zu erholen und Therapie zu machen. Das werden drei beschwerliche Wochen für ihn. Aber Tito hat in diesem Jahr schon auf dem Sachsenring gezeigt, dass er auch mit Blessuren vorne mitmischen kann. So eine Verletzung hat normal keinen grossen Einfluss auf seine Performance. Aber klar ist: Wir müssen die Trainingsmethoden von Tito überdenken. Das Training ist wichtig für einen Fahrer, aber wir müssen in Zukunft das Verletzungsrisiko reduzieren.»

Zur Erinnerung: Auch vor dem Sachsenring-GP hatte sich Rabat nach einem SSP-Crash in Almeria wegen eines Schlüsselbeinbruchs operieren lassen müssen. Und auch in der ersten Februar-Woche 2015 war er dort bei privaten Tests schwer gestürzt.

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