WP-KTM-Prototyp: Renndebüt beim Spielberg-GP 2016?

Von Günther Wiesinger
Moto2
Die WP-KTM-Moto2-Maschine beim Test in Almeria vor zwei Wochen

Die WP-KTM-Moto2-Maschine beim Test in Almeria vor zwei Wochen

Die beiden zur Cross Industries AG von Stefan Pierer gehörenden Unternehmen WP und KTM haben eine Moto2-Rennmaschine gebaut. Für 2017 ist ein Werksteam geplant. Ein Debüt beim Österreich-GP wird nicht ausgeschlossen.

Was passiert mit dem Gemeinschaftsprojekt von KTM Factory Racing und WP Performance Systems in Munderfing?

Bisher sind nur wenige Details zur Moto2-Rennmaschine aus dem Innviertel durchgesickert, die am 31. Januar in Almeria vom Finnen Tatu Lauslehto, IDM-Zweiter Supersport 2015, erstmals probefahren wurde.

Ing. Jürgen Peko von WP Suspension gab im Gespräch mit SPEEDWEEK.com ein paar Details über das Motorrad mit dem ungewöhnlichen Gitterrohrstahlrahmen preis.

«KTM will im GP-Sport die Lücke zwischen Moto3 und MotoGP schließen. Daher hat man sich gruppenübergreifend dazu entschieden, das Moto2-Bike bei WP zu entwickeln. Man wird aber soweit möglich Synergien mit KTM nutzen», schilderte Ing. Peko. «Wir werden das Motorrad voraussichtlich im März wieder testen.»

Die WP-KTM soll 2017 in der Moto2-WM gefahren werden, berichtet Ing. Peko. Es ist bisher keine Kleinserie eines Production-Racers geplant. «Momentan liegt der Fokus auf der Entwicklung des Bikes für den für WP-KTM-Einsatz in der Moto2-Weltmeisterschaft 2017.»

Trotz des Einheitsmotors von Honda planen WP und KTM ein Werksteam für die Saison 2017.

In Oberösterreich wird betont, dass Red Bull-KTM-Teambesitzer Aki Ajo ist das Projekt momentan nicht involviert sei. Peko: «Aber er wäre als Alternative zu einem Werkseinsatz denkbar...»

Könnten 2016 bereits ein paar Einsätze in der CEV Repsol Moto2-EM stattfinden?

«Das ist vorläufig kein Thema, weil uns die Infrastruktur dafür fehlt, also ein Team», versichert Ing. Jürgen Peko.

Würde nicht ein Wildcard-Einsatz beim Österreich-GP am 14. August in Spielberg Sinn machen?

«Man weiss nie... Aber realistisch gesehen ist sicher ein volles Entwicklungsjahr nötig, um für 2017 ein wettbewerbsfähiges Bike zu haben», betont Ing. Jürgen Peko.

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