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KTM gewinnt den SMX-Manufacturers Cup 2016
KTM gewann bei der Premiere des SMX Supermotocross auf Schalke den Herstellercup vor Honda und Kawasaki. US-Star Ryan Dungey gewann zwar kein Rennen, aber die SMX-Einzelwertung.
Motocross
Im Artikel erwähnt















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Das Zuschauerinteresse für das SMX auf Schalke war - ähnlich wie beim ersten Versuch 2001 - sehr enttäuschend. Die Tribünen der VELTINS-Arena, die Platz für mehr als 60.000 Zuschauer bieten, waren nur spärlich belegt. Nur geschätzte 10% der verfügbaren Plätze im Fußballstadion waren besetzt.
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Augenscheinlich und akustisch wirkte das überdachte Stadion leer. Den ganzen Abend über wollte sich keine Stimmung aufbauen. Die Temperaturen, die im Laufe des Abends die 5-Grad-Grenze erreichten, taten ihr Übriges: In der Schalke-Arena herrschte eine eher frostige Atmosphäre, nicht ansatzweise vergleichbar mit dem Motocross der Nationen, das in gewisser Weise der von Youthstream selbst erklärte Maßstab für dieses Rennen war. Im Vorfeld war seitens des Promoters Youthstream vom 'Rennen des Jahrhunderts' (race of the century) die Rede. Daraus wurde nichts. Leider.
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Konzept und Idee waren durchaus neu. Das Ziel von Youthstream bestand darin, Motocross einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Von dieser Möglichkeit machten vor allem die slowenischen Fans Gebrauch, die extra für ihren Weltmeister angereist waren.
6 Hersteller traten zum ersten SMX Cup an.
Aber außer KTM trat kein Hersteller mit seiner Top-Besetzung an. Stars wie Ken Roczen (Honda), Eli Tomac (Kawasaki), Cooper Webb (Yamaha) oder James Stewart (Suzuki) standen aus verschiedenen Gründen zu keinem Zeitpunkt auf der Liste der Herstellerteams. US-Star Justin Barcia war zwar in der Arena als Zuschauer anwesend, aber als Fahrer eines Satellitenteams, das gerade von Yamaha zu Suzuki wechselt, war sein Einsatz für ein Herstellerteam unmöglich geworden (SPEEDWEEK.com berichtete).
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Husqvarnas Top-Piloten Jason Anderson und Max Nagl hatten sich beim Motocross der Nationen verletzt und konnten nicht antreten. Klarer Favorit war deshalb KTM, deren Mannschaft mit US-Star Ryan Dungey, Marvin Musquin und Jeffrey Herlings bestens aufgestellt war. Die Mattighofener konnten sich dabei sogar leisten, auf die Dienste des achtfachen Weltmeisters Antonio Cairoli zu verzichten, der ebenfalls als Zuschauer vor Ort war. KTM ging mit Team-Manager Roger DeCoster ins Rennen und wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht. Zu keinem Zeitpunkt des Abends war der Sieg von Orange gefährdet. Jeffrey Herlings brannte die schnellste Runde des Trainings in den Boden der Schalke-Arena.
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Auch wenn Ryan Dungey kein Rennen für sich entscheiden konnte, wurde er am Ende SMX-Gesamtsieger der Einzelwertung. Der amtierende US-Supercross-Champion konnte aber von Tim Gajser (Rennen 1), Romain Febvre und Marvin Musquin (Rennen 2) und von Jeffrey Herlings in Rennen 3 besiegt werden. USA gegen WM Die eigentliche Frage bei diesem Rennen ist - ähnlich wie beim MXoN - wie schlagen sich die WM-Piloten gegen die US-Stars. Diese Entscheidung endete mit einem klaren 'Unentschieden', denn 'The Diesel' wurde wieder einmal seinem Markenzeichen, der Zuverlässigkeit, gerecht. Während Gajser, Herlings und Febvre allesamt mehrfach strauchelten, fuhr Dungey seine Podiumsplatzierungen fast fehlerfrei nach Hause und stürzte im Gegensatz zu den Europäern in keinem Rennen. Alle Einzelheiten vom SMX erfahren Sie in den nachfolgenden Renn-Stenogrammen:
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Die Superpole, bei der die Startposition ausgefahren wurde, gewann Tim Gajser (Honda) vor Jeffrey Herlings (KTM) und Zach Osborne (Husqvarna). Ergebnis SMX Superpole: 1. Tim Gajser (SLO), Honda 2. Jeffrey Herlings (NED), KTM 3. Zach Osborne (USA) Husqvarna 4. Romain Febvre (FRA), Yamaha 5. Jordi Tixier (FRA), Kawasaki 6. Jake Weimer (USA), Suzuki Rennen 1: Tim Gajser unantastbar Tim Gajser dominierte das erste Rennen des Abends. Nachdem er Ryan Dungey von der Spitze verdrängt hatte, zog der MXGP-Weltmeister messerscharf seine Linien durch die Schalke-Arena. Jeffrey Herlings und Romain Febvre berührten sich und gingen beide zu Boden. KTM übernahm die Führung in der Gesamtwertung. Start: Dungey gewinnt den Start von einem äußeren Gate, doch Tim Gajser geht sofort in Führung. Einige Fahrer gehen in der ersten Kurve zu Boden, u.a. Jeremy Seewer und Marvin Musquin.
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Noch 15 Runden: Gajser führt vor Dungey, Febvre und Herlings. Noch 13 Runden: Febvre hat Dungey in Schlagdistanz. Noch 12 Min: Bobryshev stürzt - Rückschlag für Honda. Noch 10 Runden: Febvre und Herlings berühren sich in einer Linkskehre und gehen zu Boden. Herlings fällt auf Platz 6 zurück.
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Noch 9 Runden: Herlings geht an Tommy Searle vorbei auf Rang 5. Noch 7 Runden: Bobryshev beendet das Rennen an der Box. Noch 6 Runden: Dungey (P2) hat die Lücke zu Gajser geschlossen. Noch 5 Runden: Die Überrundungen haben begonnen.
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Letzte Runde: Gajser gewinnt vor Dungey und Osborne. Ergebnis Rennen 1: 1. Tim Gajser (SLO), Honda 2. Ryan Dungey (USA), KTM 3. Zach Osborne (USA), Husqvarna 4. Romain Febvre (FRA), Yamaha 5. Jeffrey Herlings (NED), KTM 6. Marvin Musquin (FRA), KTM 7. Gautier Paulin (FRA), Honda 8. Jordi Tixier (FRA), Kawasaki 9. Tommy Searle (GBR), Kawasaki 10. Christophe Charlier (FRA), Husqvarna 11. Jake Weimer (USA), Suzuki 12. Arminas Jasikonis (LTU), Suzuki 13. Brent van Doninck (BEL), Yamaha 14. Thomas Covington (USA), Husqvarna Markenwertung nach Rennen 1: 1. KTM, 13 2. Husqvarna, 27 3. Honda, 29 4. Kawasaki, 35 5. Yamaha, 36 6. Suzuki, 40 Rennen 2: Febvre gewinnt nach Stürzen von Gajser Tim Gajser ging im zweiten Rennen sofort in Führung, stürzte, rappelte sich auf, stürzte bei seiner Aufholjagd erneut und musste das Rennen mit Schmerzen aufgeben. Davon profitierten Romain Febvre, Marvin Musquin und Ryan Dungey.
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Start: Tim Gajser gewinnt den Start, Herlings geht in der ersten Gegengeraden zu Boden. Noch 15 Runden: Gajser führt vor Bobryshev und Febvre, Osborne, Musquin und Dungey. Noch 14 Runden: Dungey geht an Osborne vorbei auf Rang 4. Noch 13 Runden: Gajser, Febvre, Musquin, Dungey.
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Noch 10 Runden: Gajser geht in einer Rechtskehre spektakulär über den Lenker zu Boden. So geht Febvre in Führung. Noch 9 Runden: Gajser kann weiterfahren, ist aber auf Rang 5 zurückgefallen. Noch 9 Runden: Febvre führt vor Musquin, Dungey, Osborne und Gajser. Noch 8 Runden: Gajser geht an Osborne vorbei auf Rang 4.
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Noch 7 Runden: Herlings ist vom Ende des Feldes bereits auf Platz 9 nach vorn gefahren. Noch 6 Runden: Gajser hat Dungey (P3) in Schlagdistanz. Noch 4 Runden: Tixier geht an Osborne vorbei auf Rang 4. Herlings auf Platz 7 vorgefahren. Noch 2 Runden: Herlings geht an Osborne vorbei auf Rang 4. Gajser geht erneut zu Boden und verliert erneut Plätze. Gajser rollt aus. Dungey geht an Musquin vorbei auf Rang 2, doch Musquin kann sich zurückkämpfen.
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Letzte Runde: Romain Febvre gewinnt vor Marvin Musquin und Ryan Dungey. Ergebnis Rennen 2: 1. Romain Febvre (FRA), Yamaha 2. Marvin Musquin (FRA), KTM 3. Ryan Dungey (USA), KTM 4. Jordi Tixier (FRA), Kawasaki 5. Jeffrey Herlings (NED), KTM 6. Zach Osborne (USA), Husqvarna 7. Evgeny Bobryshev (RUS), Honda 8. Tommy Searle (GBR), Kawasaki 9. Gautier Paulin (FRA), Honda 10. Christophe Charlier (FRA), Husqvarna 11. Jeremy Seewer (SUI), Suzuki 12. Jake Weimer (USA), Suzuki 13. Arminas Jasikonis (LTU), Suzuki 16. Brent van Doninck (BEL), Yamaha 19. Tim Gajser (SLO), Honda 20. Thomas Covington (USA), Husqvarna Markenwertung nach Rennen 2: 1. KTM, 23 2. Husqvarna, 63 3. Honda, 64 4. Kawasaki, 64 5. Yamaha, 74 6. Suzuki, 76 Rennen 3: Herlings setzt sich durch, KTM siegt Im dritten Rennen kam Jeffrey Herlings ohne Sturz durch, bezwang seinen Markenkollegen Ryan Dungey auf der Strecke und feierte am Ende mit seinen Teamkollegen den verdienten Sieg des Manufacturers Cup.
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Start: Ryan Dungey geht vor Tixier, Gajser und Ullrich in Führung. Febvre geht vor der ersten Kurve zu Boden. Auch Zach Osborne stürzt. Noch 15 Runden: Gajser geht an Tixier vorbei auf Rang 2. Noch 14 Min: Herlings geht ebenfalls an Tixier vorbei auf Rang 3. Ullrich ist auf Rang 6 zurückgefallen. Noch 13 Runden: Herlings hat nun Gajser in Schlagdistanz und geht vorbei. Febvre ist auf Platz 12 nach vorn gefahren.
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Noch 11 Runden: Herlings versucht, die Lücke zu Dungey zu schließen. Noch 10 Runden: Herlings hat Dungey in Schlagdistanz. Noch 7 Runden: Gajser (P3) wehrt einen Angriff Musquins ab. Noch 6 Runden: Herlings nutzt einen Fehler Dungeys und übernimmt die Führung.
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Noch 4 Runden: Dungey kann die Lücke zu Herlings verkürzen. Tixier geht an Gajser vorbei. Noch 2 Runden: Herlings gerät beinahe in Probleme beim Überrunden von Covington. Letzte Runde: Herlings gewinnt Rennen 3 vor Dungey und Musquin und KTM gewinnt überlegen den Manufacturers Cup 2016. Ryan Dungey (KTM) gewinnt die Einzelwertung. Jeremy Seewer holt die separate MX2-Wertung.
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Ergebnis Rennen 3: 1. Jeffrey Herlings (NED), KTM 2. Ryan Dungey (USA), KTM 3. Marvin Musquin (FRA), KTM 4. Jordi Tixier (FRA), Kawasaki 5. Tim Gajser (SLO), Honda 6. Gautier Paulin (FRA), Honda 7. Romain Febvre (FRA), Yamaha 8. Evgeny Bobryshev (RUS), Honda 9. Jake Weimer (USA), Suzuki 10. Christophe Charlier (FRA), Husqvarna 11. Tommy Searle (GBR), Kawasaki 12. Jeremy Seewer (SUI), Suzuki 13. Dennis Ullrich (GER), KTM Endstand Markenwertung Manufacturers Cup 2016: 1. KTM (Dungey, Musquin, Herlings), 18 2. Honda (Gajser, Paulin, Bobryshev), 43 3. Kawasaki (Tixier, Searle, Brylyakov), 61 4. Hus­qvar­na, 71 5. Ya­ma­ha, 77 6. Su­zu­ki, 80 SMX-Riders Cup Einzelwertung: 2. Ryan Dungey (2-3-2) 2. Jeffrey Herlings (5-5-1) 3. Marvin Musquin (6-2-3) MX2 Cup-Sieger: Jeremy Seewer (SUI), Suzuki
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