Honda-Star Tim Gajser: Spezialtraining für Las Vegas
Der slowenische Honda-Werksfahrer Tim Gajser bereitet sich extrem gewissenhaft auf sein Debüt beim Monster Cup in Las Vegas vor – auf einer eigens dafür präparierten Piste.
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Am 14. Oktober findet im berühmten Sam Boyd Stadium von Las Vegas die nächste Ausgabe des Monster Energy Cups statt. Ein Einladungsrennen, bei dem jener Fahrer, der alle drei Finalläufe für sich entscheiden kann, mit einer Million US-Dollar Preisgeld nach Hause gehen darf. Im Vorjahr verpasste Ken Roczen knapp den Jackpot, weil er neben zwei Siegen in einem der Läufe zu Boden musste.
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Im 2016 gewann Eli Tomac die Gesamtwertung mit den Rängen 2-1-4. Damit sicherte sich Tomac die reguläre Siegersumme in Höhe von 100.000 Dollar Preisgeld. Den Millionen-Jackpot konnte in Vegas bisher nur Kawasaki-Held Ryan Villopoto im Jahr 2011 knacken. Diesmal feiert der zweifache Weltmeister Tim Gajser in Las Vegas seine USA-Premiere und will dabei natürlich glänzen. Derzeit trainiert der 21 Jahre alte Slowene verbissen auf seiner privaten Trainingspiste unweit seiner Heimatortes Pecke.
Das Streben nach Perfektion ist beim Galser-Clan bekannt. Es werden weder Kosten noch Mühen gescheut und so ist es auch gar nicht sehr verwunderlich, dass Vater Bogomir mit großem Gerät ausrückte. Trotz einer schmerzhaften Schulterverletzung schwang sich Gajser Senior nach dem Nationencross unmittelbar nach der Heimkehr stundenlang hinter das Steuer des firmeneigenen Bulldozers und präparierte die Piste völlig neu. Mitte der Woche war die Arbeit schließlich verbracht.
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Die Gajser-Übungspiste enthält nun zahlreiche neue Elemente. Wichtigstes Merkmal dabei: Einige der vielen Sprungkombinationen wurden in extrem kantige und lange Waschbrett-Passagen mit verschiedenen Winkeln umgebaut. Diese Elemente sind auf dem MXGP-Pisten nicht erlaubt und verlangen zudem eine völlig andere Motorradabstimmung was den Härtegrad des Fahrwerks betrifft. Die selbstbewusste Ansage von 'Bogo' Gajser folgte sofort: "Wir sind gerüstet, solche Whoops hat nicht mal Las Vegas."
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