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71 Euro pro Liter: Kostenexplosion durch Biosprit in der Superbike-WM?
Mit dem geplanten Wechsel zu vollsynthetischem Kraftstoff droht der Superbike-WM ab 2027 die nächste Kostensteigerung. MGM-Ducati-Teamchef Michael Galinski schlägt Alarm – und fordert ein Umdenken.
Superbike WM
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Die Situation der Kundenteams in der Superbike-WM ist angespannt. Die Sponsorensuche gestaltet sich auf Grund der schwachen Vermarktung der Serie sehr schwierig. Gleichzeitig sind die Budgets in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen.
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Inzwischen kalkuliert ein Ein-Fahrer-Team mit rund 1,6 Millionen Euro pro Saison – eine Summe, die für viele Beteiligte kaum noch darstellbar ist. Entsprechend groß ist die Sorge, weitere Kundenteams zu verlieren. «Ja, die Superbike-WM ist zu teuer», stellt MGM-Ducati-Teamchef Michael Galinski im exklusiven Interview mit SPEEDWEEK.com klar und fordert: «Die 1,6 Millionen, die man als Privatteam mit einem Fahrer braucht, sollte man um 300.000 bis 400.000 Euro verringern. Dann würden auch mehr Teams aus den nationalen Meisterschaften Interesse zeigen.» 71 Euro pro Liter – nur fürs gute Gewissen? Zusätzlichen Zündstoff liefert der geplante Umstieg auf vollsynthetischen Kraftstoff. Schon bisher war Rennbenzin ein erheblicher Kostenfaktor. «Früher habe ich 20.000 Euro pro Saison für Sprit bezahlt. 2025 waren es bereits 35.000 Euro», erklärte Galinski.
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«Ich habe gehört, dass wir für den komplett grünen Kraftstoff im kommenden Jahr 71 Euro pro Liter zahlen sollen. Das ist rein synthetisch hergestelltes Benzin. 71 Euro pro Liter – nur damit es so aussieht, als würden wir etwas für die Umwelt tun? Das ist mir ehrlich gesagt zu teuer», so Galinski. Für viele Teams könnte dieser Schritt zur zusätzlichen finanziellen Belastungsprobe werden.
Parallel dazu sind auch die Preise für die Rennmotorräder deutlich gestiegen. Galinski stellt grundsätzlich infrage, ob die aktuelle Entwicklung sinnvoll ist. Wozu bestellen die Teams bei den Herstellern hochentwickelte Superbikes mit teuren Technologien, wenn das Reglement dann vorsieht, dass einige Motorräder mit den Balance-Werkzeugen teilweise drastisch limitiert werden müssen? «Kann man sich nicht einigen und von vornherein günstigere Motoren verbauen? Der Abstand zwischen der MotoGP und der Superbike-WM soll ja ohnehin erhalten bleiben. Das ist der Wunsch von vielen Beteiligten», zeigte Galinski eine Lösung auf.
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Politische Spiele im Hintergrund Doch es gibt auch Widerstand. Vor allem die Hersteller mit weniger aktuellen Basismodellen wünschen sich gewisse Freiheiten, um ihre Motorräder näher an die der Konkurrenz zu bringen. Es ist kein Geheimnis, dass Yamaha die Machtposition nutzt, um politische Interessen durchzudrücken. Denn mit sechs Fahrern im Feld hat man ein gutes Druckmittel. «Man braucht mindestens 20 oder 21 Motorräder. Wir kratzen an dieser Grenze, da MIE-Honda aufgehört hat. Es wird nicht besser, eher schlechter. Man muss sich Gedanken machen. Yamaha hat ein super Druckmittel, sie haben sechs Motorräder im Feld. Das macht es schwierig, denn sie stellen immer Forderungen. Ich wünsche mir Vielfalt in der Startaufstellung. Doch eine Balance zu finden, ist schwierig und war auch in der Vergangenheit immer schwierig», weiß Galinski.
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