Steinschlag verhindert Spitzenrang

Von Ernst Betschart
Motocross
Andy Bürgler und Markus Gloor

Andy Bürgler und Markus Gloor

Beim zur Deutschen Meisterschaft zählenden Motocross für Seitenwagen verhinderte ein Steinschlag ein Spitzenrang für das Schweizer Team Andy Bürgler/Markus Gloor.

Ein Stein durchtrennte in der zweiten Runde des zweiten Laufes ein Stromkabel, was das Aus bedeutete. Andy Bürgler und Markus Gloor lagen zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz.

Auf der südlich von Leipzig angelegten sehr schönen Motocrossstrecke, in einer ähnlichen ausgebildeten Hochebene wie Rothenthurm, fanden der fünfte und sechste Lauf zur Deutschen Motocross Meisterschaft statt. Das einzige Schweizer Gespann fand sich im sehr gut dotierten Starterfeld ausgezeichnet zurecht. Im ersten Lauf nahmen die Eidgenossen nach einem Startgerämpel als dreizehnte den Wettkampf auf und wurden noch als gute sechste Abgewunken. Der zweite Lauf schien vielversprechend zu beginnen, lagen Bürgler/Gloor in der Startkurve bereits an sechster stelle. In der zweiten von 12 Runden kam leider das aus. Ein Stein durchtrennte ein Stromzufuhr-kabel und der KTM Motor stand still. Man hat davon ausgehen können, dass die Schweizer ein gutes Resultat unter den ersten vier heimgefahren hätten.

Das die Deutsche Meisterschaft einen sehr hohen Stellenwert in der Seitenwagen-Klasse geniest, zeigt die prominente Startliste. Neben dem Lettländer Maris Rupeiks, dem Belgier Peter Steegmans und den Deutschen Top Teams von Happich und Morch standen auch Marcel Willemsen mit dem Schweizer Bruno Kälin am Start. Wer da vorne mitkämpfen will braucht Top Material und grosse Routine. Nachdem Andy Bürgler und Markus Gloor erst ein einziges Training in Italien absolvierten und dann in Schkölen ihr erstes Rennen fuhren, müssen die Erwartungen relativiert werden.

Bereits am nächsten Wochenende geht’s nach Chingoli/ Italien zum nächsten Weltmeisterschaftslauf. So wie es momentan aussieht wird der Birrwiler Markus Gloor die weiteren Rennen mit Andy Bürgler bestreiten, da der Niederländer Marc van Deutekom noch keine Starterlaubnis vom Arzt erhalten hat.
 

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