Bürgler verzichtet auf Ukraine-GP

Von Katja Müller
Motocross
Andy Bürgler und Markus Gloor

Andy Bürgler und Markus Gloor

Während es in weiten Teilen des Landes Land unter hiesst, wurde im polnischen Fraustadt zum ersten Mal ein Lauf zur Motocross-Gespann-WM ausgetragen.

Bei 35 Grad im Schatten hatten die Fahrer nicht nur mit der Hitze, sondern auch mit den schweren, sandigen Bahnverhältnissen zu kämpfen, wie man sie oft auf holländischen Bahnen findet.

36 Gespanne aus 14 Nationen waren am Start. Bereits bei der Anreise hatten einige Teams Probleme. Sie blieben bei der Einfahrt ins Renngelände mit ihren tonnenschweren Motorhomes im völlig durchnässten Boden stecken und konnten nur durch den Einsatz von Traktoren gerettet werden. Die Strecke sah zunächst gut aus, doch bereits nach wenigen Runden waren tiefe Gräben in die Sandpiste gezogen, sodass die Niederländer und Belgier im Vorteil waren, da sie sich mit diesen Bedingungen bestens auskennen.

Daniel Willemsen, der bereits sieben WM-Titel auf seinem Konto hat, kam am besten zurecht und sicherte sich im ersten Wertungslauf den Sieg vor Joris Hendrickx und Jan Hendrickx.

Auch im zweiten Rennen lag der Niederländer souverän in Führung. Sein Beifahrer hatte jedoch Kreislaufprobleme durch die grosse Hitze und konnte nicht mehr stehen. Durch diese Einschränkung fiel Willemsen auf Platz 9 zurück. Der Sieg ging an Jan Hendrickx vor Janis Daiders und Ben Adriaensen.

Das einzige schweizer Team, Andy Bürgler mit seinem Beifahrer Markus Gloor, sind zufrieden mit ihren Ergebnissen. Platz 18 im ersten und Platz 13 im zweiten Rennen sind eine gute Ausbeute und bringen elf WM-Punkte und eine Verbesserung um sechs Plätze auf Rang 25. «Ich bin froh, dass wir diese Sandpiste einigermassen gut in den Griff bekamen und mein Passagier die Strapazen so gut überstand. Bei Temperaturen über 35 Grad ist die Fitness dermassen wichtig, dass dies nicht jeder durchsteht. Ich kann Markus nur ein riesen Kompliment machen.»

Den nächsten WM-Lauf in der Ukraine lässt das Team: «Wenn wir in der WM weiter vorne wären, würden wir die 1970 Kilometer lange Anreise sicher auf uns nehmen. Aber mit einem derzeitigen 25. Platz bringt uns ein Trainingswochenende in Italien sicher mehr.»
 

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