MotoGP: Das hatte Ducati anders geplant

Exklusiv: Sylvain Guintoli statt Rins auf Suzuki?

Von Günther Wiesinger
Weil Alex Rins voraussichtlich für zwei Monate ausfällt, soll Testffahrer Tsuda für Suzuki den Jerez-GP fahren, Ex-Superbike-Weltmeister Sylvain Guintoli den Le-Mans-GP.

Suzuki Ecstar-Werkspilot Alex Rins hat zwar die MotoGP-Saison in Losail/Katar mit Platz 9 als bester Rookie begonnen, aber dann erlitt er beim Cross-Training einen Bruch im Sprunggelenk, das Rennen in Termas de Río Hondo musste er deshalb vor zwei Wochen wegen zu starker Schmerzen aufgeben.

Und auf dem Circuit of the Americas (COTA) erlitt Rins gleich zu Beginn des dritten freien Trainings bei einem Sturz eine Luxation des linken Handgelenks.

Rins bekam im University Medical Center Brackenridge in Austin eine Erstbehandlung. Der Bruch wurde stabilisiert mit Stiften notdürftig fixiert, bevor er nach Spanien zurückflog.

Teammanager Davide Brivio rechnet damit, dass Rins bis zu zwei Monate ausfällt. Beim Jerez-GP soll für ihn der japanische Testfahrer Takuya Tsuda einspringen, weil er die GSX-RR kennt und vorher keine Zeit für Testfahrten ist.

Danach soll der 34-jährige Franzose Sylvain Guintoli, Superbike-Weltmeister auf Aprilia im Jahr 2014, am Montag den Test nach dem Jerez-GP bestreiten. Dann wird überlegt, ob Guintoli für Suzuki Ecstar den Heim-GP in Le Mans absolvieren soll, wo er 2007 mit der Tech3-Yamaha vorübergehend in Führung lag – bei Regen.
Vertragsprobleme existieren bei Guintoli nicht – er ist bei Suzuki für die Britische Superbike-Meisterschaft (BSB) unter Vertrag.

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