GP-Paddock trauert um Fotograf Marco Guidetti
Freitagmittag versammelten sich hunderte Freunde und Kollegen von Marco Guidetti im Media Centre zu einer Schweigeminute – im Ankenden an Marco Guidetti.
Am Freitagmittag fand im Media Centre des Red Bull Rings eine Schweigeminute statt, denn am Donnerstagabend war in einer Klinik in Bologna der 55-jährige GP-Fotograf Marco Guidetti überraschend verstorben.
Schon Guidettis Vater Vinicio verdiente sein Geld als Motorrad-GP-Fotograf, er war bis zu seiner Pensionierung für das italienische Fachmagazin "motosprint" tätig.
Marco Guidetti war ein emsiger und verdienstvoller Mitarbeiter von SPEEDWEEK. Er gehörte zu den besten und renommiertesten Fotografen im Fahrerlager, auch in der Superbike-WM, die er bei jeder Gelegenheit besuchte.
Marco erschien vor einer Woche nicht beim Brünn-GP und teilte uns telefonisch mit, er sei zur Untersuchung wegen Magen- und Darmproblemen ins Spital eingeliefert worden. Ich hatte für ihn ein Zimmer für den Österreich-GP gebucht, er meinte, bis dahin werde er wieder auf die Beine kommen.
Als ich ihm vor zwei Tagen am Mittwochabend per SMS fragte, ob er zum Österreich-GP kommen werde, kam keine Antwort mehr.
Der GP-Tross verliert einen guten Freund, einen immer liebenswürdigen und hilfsbereiten Kollegen und einen der besten Fotografen in diesem Business.
Unser Mitleid und unsere Anteilnahme gilt Marcos Frau Barbara und seinen erwachsenen Söhnen Matteo und Davide.
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