Andrea Iannone (11.): «Lösung liegt in Reichweite»

Von Frank Aday
MotoGP
Andrea Iannone noch vor KTM-Pilot Mika Kallio

Andrea Iannone noch vor KTM-Pilot Mika Kallio

Von Startplatz 10 aus ging es für Andrea Iannone im MotoGP-Rennen auf dem Red Bull Ring einen Platz nach hinten. Sogar KTM-Testfahrer Mika Kallio lag vor ihm.Trotzdem bewertet er den Österreich-GP als positiv für Suzuki.

«Für mich war es ein positives Wochenende», versicherte Suzuki-Neuling Andrea Iannone, der 2016 auf dem Red Bull Ring für Ducati siegreich war. «Obwohl das Endresultat mit Platz 11 nicht besonders zufriedenstellend ist. Doch uns sind Fortschritte gelungen, wir haben den Rückstand verringert.»

Iannone kam jedoch ganze 20,1 sec hinter Sieger Andrea Dovizioso ins Ziel. «Zu einigen Zeitpunkten an diesem Wochenende waren wir nah an der Konkurrenzfähigkeit dran, die wir uns vorstellen. Uns war auch bewusst, dass wir im Rennen größere Schwierigkeiten haben werden. Wir litten unter dem schnellen Reifenabbau, aber daran arbeiten wir. Die Lösung liegt in Reichweite, aber sie ist nicht sofort umzusetzen. Ich merke, dass ich nicht allein bin, sondern sich wirklich alle anstrengen. Das schätze ich. Ich werde mein Bestes tun, um ihnen das zu geben, was sie verdienen. Ich muss geduldig sein, aber die letzten beiden Rennen haben uns viel gelehrt. Das wird sehr nützlich sein. Hier machte uns der schnelle Abbau der Reifen zu schaffen. Vielleicht können wir dieses Problem mit der Elektronik lösen. Und auch durch Verbesserungen an Chassis und Set-up. Das Bremsverhalten konnten wir bereits verbessern, was sehr wichtig für mich ist.»

Rookie Alex Rins blieb als 16. punktelos. «Es war ein kompliziertes Rennen», stöhnte er. «Der Start lief gut, aber dann war ich Mitten in einer Gruppe und verlor ein paar Plätze. Als ich wieder aufholte, rammte mich ein Gegner und ich geriet neben die Strecke. Danach pushte ich wohl zu hart und schonte den Reifen nicht genug. Doch ich konnte noch ein paar Gegner schnappen und schaffte es ins Ziel. Auf dieser Strecke litten wir mehr als erwartet.»

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