Valentino Rossi (Yamaha/7.) «Nicht schnell genug»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

«Wir sind nicht weit hinten, gleichzeitig bin ich momentan nicht stark genug», war sich Valentino Rossi nach dem Australien-Quali bewusst.

Nach dem Schlamassel im freien Training mit Platz 12 am Freitag schaffte Valentino Rossi Samstagfrüh n Australien wegen der nassen Fahrbahn keine Zeitenverbesserung, er musste also nach dem FP3 den Umweg über das Qualifying 1 nehmen.

Dort brauste der Movistar-Yamaha-Werkspilot mit 1:29,346 min auf Platz 1. Im Qualifying 2 schaffte er mit einer ähnlichen Zeit (1:29,203 min) den siebten Startplatz.

Aber Startplatz 7 ist nicht das Ende der Welt. Zur Erinnerung: Im Vorjahr brauste Rossi vom 15. Startplatz aufs Podest.

«Im letzten Jahr habe ich hier ein großartiges Rennen gemacht, das war sehr unterhaltsam. Aber leider bin ich heute nicht so schnell wie 2016. Im Q1 habe ich mich für den Aufstieg qualifiziert, nachher habe ich im Q2 noch ein paar Positionen wettgemacht. Ich habe es zwar nicht in die ersten zwei Reihen geschafft, aber ich bin an erster Stelle in der dritten Reihe. Im Q2 habe ich früh eine recht brauchbare Zeit hingelegt, aber ich bin zu früh an meine Grenzen gestossen. Ich war beim Einlenken am Limit und konnte mich gegenüber dem Q1 nicht steigern.»

«Ich bin mit dem Setting am Motorrad nicht happy, wir müssen es besser machen. Wir müssen das Wetter abwarten. Wir starten um 16 Uhr, da war es heute schön. Die Reifenwahl ist noch offen. Das ist eine große Frage. Mit dem weichen Reifen haben alle Fahrer ein besseres Potenzial. Damit sind alle Piloten schneller als mit dem Medium. Doch über 27 Runden kann es damit kritisch werden. Es wird stark von der Temperatur morgen abhängen.»

Rossi weiß nicht, ob Viñales (2. Startplatz) ein anderes Set-up verwendet hat. «Er war sehr clever. Denn er hat sich hinter mich geklemmt und sich dann verbessert. Die zwei Bikes sind etwas unterschiedlich abgestimmt, aber Einzelheiten kenne ich nicht. Wir brauchen ein Set-up, das den Hinterreifen über die 27 Rennrunden ausreichend schont. Im Q1 hat mir der weiche Vorderreifen geholfen, aber im Q2 war er bereits beschädigt. Zwei oder drei Grad Unterschied am Belag machen einen riesigen Unterschied. Die Reifenwahl wird entscheiden, besonders hinten.»

Rossis-Fazit: «Wir sind nicht weit hinten, aber ich bin trotzdem nicht schnell genug, um um die Toppositionen zu fighten. Wir müssen also etwas finden.»

War die Teilnahme am Q1 ein Vorteil oder ein Nachteil? Oft wird es ja als zusätzliches Training betrachtet... «Wenn du im Q1 den Aufstieg schaffst, kann es auch ein Vorteil sein. Aber das Q1 ist ein zusätzliches Risiko. Ich habe heute nicht profitiert, denn ich bin ähnliche Zeiten gefahren. Aber wenn du nicht direkt ins Q1 kommst, ist auch ein großes Risiko dabei. Denn dann startest du im besten Fall vom 13. Platz.»

Rossi weiß nicht, ob er sich fürs Rennen einen nasse Fahrbahn wünschen soll. «Im nassen FP3 habe ich ein besseres Gefühl gehabt als im Regen von Motegi. Aber wenn die Piste trocken wird, sind wir mit dem Motorrad nicht mehr komfortabel. Trotzdem wäre mir ein trockenes Rennen lieber.»

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