2019: Yamaha und Tech3 gehen getrennte Wege

Von Sharleena Wirsing
MotoGP

2018 wird die letzte gemeinsame MotoGP-Saison des Tech3-Teams mit dem japanischen Hersteller Yamaha sein. Nach 20 Jahren wir die Zusammenarbeit nach der Saison 2018 beendet.

«Yamaha hat die Entscheidung von Tech3 akzeptiert und wird bis zum letzten Rennen der Saison 2018 weiterhin volle Unterstützung gewährleisten», heißt es im offiziellen Statement des japanischen Herstellers.

Das Tech3-Team von Hervé Poncharal wird die Teilnahme an der MotoGP- und Moto2-Klasse fortsetzen. «Die Pläne für die MotoGP-Saison 2019 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben», teilt das Tech3-Team mit.

Werke wie KTM oder Suzuki sind auf der Suche nach starken Kundenteams für 2019. KTM meldete bereits großes Interesse an Johann Zarco an, der 2018 für Tech3 an den Start geht.

Yamaha hat noch nicht entschieden, ob für 2019 ein Satelliten-Team an den Start gebracht wird. Eine Partnerschaft mit dem Sky VR46-Team von Valentino Rossi wäre eine denkbare Variante. Die aktuellen 24 Plätze sind bis inklusive 2021 bereits an die existierenden Teams vergeben, aber Dorna-Chef Ezpeleta möchte das VR46-Team gern auch in der Königsklasse sehen.

«Kürzlich wurden wir von Hervé Poncharal informiert, dass er den Vertrag mit Yamaha nicht verlängern will. Es ist klar, dass er sich für die Zukunft mit einem neuen Partner zusammengeschlossen hat. Wir müssen diese Entscheidung akzeptieren, aber das Ende einer so erfolgreichen Zusammenarbeit ist immer traurig. Wir prüfen nun unsere Optionen für eine Alternative als Satelliten-Team ab 2019», erklärte Kouichi Tsuji, General Manager Motorsports Development Division.

Hervé Poncharal erklärte seine Entscheidung so: «Mir wurde ein Deal angeboten, der etwas einschließt, das ich schon immer wollte. Ich konnte nicht nein sagen. Es ist sehr schwierig, die 20 Jahre anhaltende Zusammenarbeit zwischen Yamaha und Tech3 in wenige Worte zu fassen. Als ich 1998 erstmals Herrn Iio traf, gab er mir die Chance, Teil der Yamaha Motor Corporation zu werden. Seitdem habe ich fantastische Erinnerungen, großartige Resultate und eine hervorragende Atmosphäre erlebt. Das wird immer in meinem Herzen bleiben. Darum war das eine große Entscheidung für mich. Ich danke Yamaha, den Herren Tsuji, Tsuya, Jarvis und Nakajima. Tech3 ist eine kleine Firma, die an die Zukunft denken muss.»

«Bis zum Saisonende 2018 werden Johann Zarco und Hafizh Syahrin um Top-Platzierungen kämpfen, Yamaha wird uns dabei ein treuer Partner sein», ist der Franzose überzeugt. «Ich hoffe, dass Yamaha den verdienten Erfolg hat und einen neuen Partner als Ersatz für Tech3 findet.»

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