Andrea Iannone (Suzuki): Top-5 trotz Grip-Sorgen

Von Otto Zuber
MotoGP

Das Suzuki-Duo startete erfolgreich ins erste MotoGP-Rennwochenende. Im zweiten Katar-Training drehte Andrea Iannone die fünftschnellste Runde, Teamkollege Alex Rins war sogar der Drittschnellste im Feld.

Das Suzuki-Werksduo Andrea Iannone und Alex Rins durfte sich über einen erfolgreichen Trainingsfreitag in Katar freuen: die beiden Teamkollegen gehörten im zweiten Training auf dem Losail International Circuit von Katar zu den schnellsten Fünf.

Und das, obwohl die Streckenbedingungen überraschend schlecht waren, wie Iannone nach getaner Arbeit berichtete. Der Italiener, der letztlich mit 48 Hundertsteln Rückstand auf die Tagesbestzeit seines früheren Teamkollegen Andrea Dovizioso den fünften Platz auf der kombinierten Zeitenliste belegte, gestand: «Die Piste bot sehr viel weniger Grip als noch bei den Tests, daran müssen wir noch arbeiten. Deshalb werden wir uns nun ganz auf diesen Bereich konzentrieren.»

Man bewege sich aber in die richtige Richtung, betonte der 28-Jährige aus Vasto, der auch erzählte: «Da wir den letzten Testtag vor zwei Wochen leider verloren haben, mussten wir hier noch einige Dinge erledigen. Aber ich habe ein gutes Feeling mit meiner GSX-RR und die Zeiten sehen auch nicht schlecht aus.»

Auch Teamkollege Rins, dem letztlich nur noch 97 Tausendstel auf Doviziosos Spitzenzeit fehlten, pflichtete seinem Teamkollegen bei: «Die Strecke war tagsüber ganz anders als noch während der Tests, es lag viel Dreck auf dem Asphalt und wir hatten nicht viel Grip.»

«Doch am Abend war es dann besser und ich fühlte mich wieder wie während der Testfahrten, die vor einigen Wochen stattgefunden haben», fügte der 22-Jährige aus Barcelona eilends an. «Nun müssen wir noch einige kleinere Details in Angriff nehmen, dann können wir uns noch weiter verbessern.»

Zuversichtlich blickt auch Teammanager Davide Brivio in die Zukunft: «Ich werde sagen, das war ein guter Start. Natürlich ist uns bewusst, dass es erst der Trainingsfreitag war. Aber ich bin glücklich, denn unsere beiden Jungs waren nicht nur bei ihren schnellen FP2-Versuchen flott unterwegs. Wir müssen nun genauso weitermachen, dann sind wir gut aufs erste Rennen vorbereitet.»

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