Jack Miller: «Entscheidung für Petrucci war richtig»

Von Frank Aday
MotoGP
Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller

Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller

In seiner ersten MotoGP-Saison für Pramac-Ducati zeigte Jack Miller bereits starke Leistungen wie zwei vierte Plätze in Austin und Le Mans. Doch sein Teamkollege Danilo Petrucci erhält 2019 den Platz im Ducati-Werksteam.

Seit seinem Wechsel von Honda auf Ducati blüht Jack Miller in der MotoGP-Klasse auf. In Austin und Le Mans kam der Australier als Vierter ins Ziel, in der Gesamtwertung belegt er trotz zwei Nullern in Mugello und Barcelona noch den zehnten Rang. Doch die Wahl, wer 2019 den Platz von Jorge Lorenzo im Ducati-Werksteam einnimmt, fiel auf den langjährigen Ducati-Fahrer und Le Mans-Zweiten Danilo Petrucci. Miller setzt eine 2017-Ducati ein, während Petrucci schon 2018 dieselbe Maschine wie Dovizioso und Lorenzo zur Verfügung steht.

Miller gönnt seinem Pramac-Teamkollegen jedoch den Aufstieg in das Werksteam. «Ducati hat ganz sicher die richtige Entscheidung getroffen. Er fährt schon lange für Ducati und hat in den letzten zwei Jahren einen sehr guten Job gemacht. Deshalb verdient er den Platz im Werksteam sicher mehr als ich. Im Satelliten-Team habe ich nun weniger Druck und erhalte dieselbe Maschine. Das ist meine Chance zu zeigen, dass ich den Platz im Werksteam für die Zukunft verdiene», erklärte Miller gegenüber «motogp.com».

«Ich habe mich im Winter sehr gut vorbereitet, was mir sehr hilft», erklärt «JackAss» seine Steigerung. «Mir war klar, dass das eine wichtige Saison in meiner MotoGP-Karriere wird, denn es war mein erster Herstellerwechsel. Ich wusste, dass ich zu hundert Prozent pushen muss. Darum legte ich die Karten auf den Tisch. Ich bin sehr froh, dass ich so gut mit der Ducati und meinem Team harmoniere. So konnte ich von Anfang an um starke Resultate kämpfen. Das ist wirklich ein guter Moment in meiner Karriere. Ich genieße das sehr.»

Miller lobt die 2017-Ducati: «Das Bike ist beim Bremsen sehr stabil, was mir hilft. Zudem sind die Gasannahme und das Gefühl für den Grip des Hinterreifens sehr gut. Diese Maschine ist sehr berechenbar, deshalb verstehst du zu 99 Prozent, was passieren wird. Ich stand noch nicht auf dem Podest, aber ich glaube, dass wir dem immer näherkommen. Jedes Rennen, das ich in der Spitzengruppe absolvierte, bereitet mich auf das nächste Jahr vor. Denn dann werde ich dieselbe Maschine wie die Jungs im Werksteam einsetzen.»

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