Cal Crutchlow (Honda/3.): «Márquez kann gewinnen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Cal Crutchlow in Misano

Cal Crutchlow in Misano

Cal Crutchlow ließ das Repsol-Honda-Werksteam am Freitag in Misano hinter sich. Aber er ist überzeugt, dass WM-Leader Marc Márquez gegen das Ducati-Duo Dovizioso/Lorenzo gewinnen kann.

Cal Crutchlow war in Misano im ersten Training Zweiter, in der Gesamtwertung aus FP1 und FP2 liegt der LCR-Honda-Pilot an vielversprechender dritter Position. Vor ihm nur die beiden Werks-Ducati von Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo. Die Honda-Stars Márquez als Fünften und Pedrosa als Zwölften hat der 32-jährige Brite bisher in Schach gehalten.

«Ich fühle mich gut. Ich habe hier am 19. August getestet. Ich habe mich damals okay gefühlt, aber ich war nicht besonders schnell. Ich konnte mich für diesen Test nicht so richtig überwinden, denn es stand der wichtige Britische Grand Prix vor der Türe mit vielen Terminen. Ich habe gepusht hier beim Test, aber nicht 100 Prozent, ich wollte ohne Drama beim Silverstone-Rennen erscheinen. In England haben wir dann kein Rennen absolviert, aber wir sind in guter Form nach Italien gekommen.
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«Marc hat bereits die Pace, mit der man hier gewinnen kann. Ich habe immer noch das Problem, dass das Hinterrad ausbrechen will. Wir haben bei Honda auch Mühe mit den Vorderreifen, sie sind zu weich. Man muss wohl den harten Vorderreifen nehmen. Aber man hat ja gesehen, wie viele Fahrer mit dem auf der linken Seite gestürzt sind. Das wirkt recht gefährlich.»

«Wir sind in guter Form, aber wenn es morgen regnet in der Früh und sich die Streckenverhältnisse wieder ändern, kann sich auch unsere Schlagkraft ändern. Beim Test hier war die Piste in einem ausgezeichneten Zustand, im FP1 war der Zustand viel schlechter. Die Ursache kenne ich nicht. Mit dem nächtlichen Regen kann es nicht viel zu tun haben», meinte Cal.

Crutchlow weiter: «Das ist keine üble Rennstrecke. Sie ist nicht sehr holprig, der Belag wirkt recht beständig, aber im FP1 war der Belag rutschig. Gleich von der ersten Runde weg in der Früh. Beim Test war der Grip viel besser.»

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