Fabio Quartararo: «Verfehlte Bremspunkt um 100 Meter»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP

MotoGP-Rookie Fabio Quartararo zog nach dem ersten MotoGP-Testtag in Valencia eine positive Bilanz. Dem Aufsteiger, der sich nach getaner Arbeit auf dem 23. Platz wiederfand, kam zum Schluss der Regen in die Quere.

Mit Miguel Oliveira (Red Bull Tech3-Yamaha), Joan Mir bei Suzuki Ecstar, Pecco Bagnaia (Pramac-Ducati) und Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) steigen vier Rookies von der Moto2-Klasse in die MotoGP auf. Letzterer nutzte den ersten Valencia-Testtag, um sich mit dem MotoGP-Motorrad vertraut zu machen. «Wir haben nichts am Bike verändert, denn es ging heute vor allem darum, mich an das Bike und die Bedingungen zu gewöhnen», berichtete der Franzose, nachdem er mit 1:33,850 min den 23. Platz auf der Tageszeitenliste belegt hatte.

Zum Schluss stimmte auch das Feeling – doch leider machte ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der 19-Jährige aus Nizza seufzte: «Sobald ich das Gefühl hatte, dass das Bike nach meinem Geschmack war, kam der Regen. Deshalb kann ich noch nicht genau sagen, was noch fehlt, um schneller zu werden. Aber ich bin mir sicher, dass ich diese Frage morgen schnell beantworten kann, wenn die Sonne scheint.»

Und der Petronas-Yamaha-Rookie schwärmte: «Wenn man mit diesem Bike auf der ersten Runde Vollgas gibt, ist das schon beachtlich. Ich war sehr beeindruckt, wie schnell man auf Top-Speed kommt. Und ich glaube, beim ersten Mal habe ich den Bremspunkt um 100 Meter verfehlt. Aber mit jeder Runde bremste ich etwas später, weil ich etwas mehr Vertrauen fasste. Am Anfang hat man das Gefühl, dass man es nie schafft, rechtzeitig zu stoppen, doch am Ende muss man dann die Bremse sogar etwas lösen, weil die Bremskraft so unglaublich ist. Ich konnte in den Daten erkennen, dass ich da sehr viel Zeit verloren habe.»

Fühlt sich Quartararo bereits wie ein MotoGP-Fahrer? Der Teenager gesteht grinsend: «Klar, ich wurde auf der ersten Runde von Andrea Dovizioso und Espargaró überholt – diesen Jungs habe ich schon als Knirps vor dem Fernseher zugeschaut. Und nun teilte ich die Piste mit ihnen, das hat mich natürlich überglücklich gemacht.»

Die körperliche Anstrengung hielt sich im Rahmen, wie der Neuling beteuerte: «Das Erste, was ich gespürt hatte, waren die Muskeln in den Fingern. Doch nach diesem ersten Testtag fühle ich mich gut und das ist sehr positiv. Vielleicht werde ich morgen Abend wissen, welche Muskeln noch trainiert werden müssen.»

Valencia-Test, 20. November, 1. Tag

1. Viñales, Yamaha, 1:31,416 min
2. Márquez, Honda, 1:31,718
3. Rossi, Yamaha, 1:31,845
4. Dovizioso, Ducati, 1:31,846
5. Bradl, Honda, 1:32,015
6. Morbidelli, Yamaha, 1:32,085
7. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:32,095
8. Petrucci, Ducati, 1:32,100
9. Pol Espargaró, KTM, 1:32,179
10. Pirro, Ducati, 1:32,220
11. Bagnaia, Ducati, 1:32,396
12. Rins, Suzuki, 1:32, 402
13. Nakagami, Honda, 1:32,539
14. Miller, Ducati, 1:32,555
15. Mir, Suzuki, 1.32,787
16. Rabat, Ducati, 1:32,834
17. Zarco, KTM, 1:32,835
18. Lorenzo, Honda, 1:32,959
19. Iannone, Aprilia, 1:33,291
20. Abraham, Ducati, 1:33,301
21. Smith, Aprilia, 1:33,709
22. Folger, Yamaha, 1:33,810
23. Quartararo, Yamaha, 1:33,850
24. Syahrin, KTM, 1:34,233
25. Oliveira, KTM, 1:35,118

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