Márquez, Manzi und Bezzecchi die Sturzkönige 2018
In allen GP-Klassen wurden 2018 mehr als 1000 Stürze gezählt. Marc Márquez, Stefano Manzi und Marco Bezzecchi waren die Piloten mit den meisten Ausrutschern. Deutschsprachige Piloten waren vorbildlich.
Mit 31 Stürzen krachte Moto2-Pilot Stefani Manzi 2018 am häufigsten aller GP-Piloten aller drei Klassen neben die Strecke. Angesichts dieser Vielzahl war es eigentlich kein Wunder, dass der 19-jährige Suter-Pilot aus dem Forward-Team in der Moto2-WM kaum in Erscheinung trat. Der Suter-Pilot spielte nicht einmal eine Rolle um eine Top-15-Platzierung und beendete die Saison 2018 mit nur acht Punkten abgeschlagen auf WM-Rang 24.
Auch auf den weiteren Plätzen folgten mit Sam Lowes (27) und Jorge Navarro (24) zwei Moto2-Piloten!
Platz 3 der Sturztabelle 2018 teilt sich Navarro mit Marco Bezzecchi aus der Moto3. Beim Italiener war es dagegen erstaunlich, dass er zwar 24 Mal von seiner KTM purzelte, dennoch aber bis zum Sepang-GP am 4. November um den Moto3-Titel mitfahren konnte.
Mit 23 Crashs führt Repsol Honda-Star Marc Márquez die Sturzstatistik der MotoGP an, wurde aber dennoch souverän erneut Weltmeister. Der Spanier verstand es perfekt, seine Fehler in den Trainings zu fabrizieren. Rennstürze verbuchte der 25-jährige Ausnahmekönner erst, nachdem sein WM-Titel perfekt war in den MotoGP-Rennen auf Phillip Island und in Valencia.
Übrigens: 2017 flog Márquez 27 Mal von seinem Motorrad.
Die deutschsprachigen Teilnehmer waren 2018 überwiegend unauffällig, nur Tom Lüthi landete mit 13 Stürzen im vorderen Bereich zu finden. bei Marcel Schrötter (10x), Dominique Aegerter (4x), Phillip Öttl (2x) hielten sich die Stürze im Rahmen.
Noch ein beeindruckende Zahl zum Schluss: 2018 wurden bei den Grand Prix insgesamt nicht weniger als 1077 Stürze gezählt, damit bestätigte sich die Sturzquote auf dem hohen Niveau der Vorjahre – 2017 waren es sogar 1126 Ausrutscher. Eine dreistellige Zahl wurde zuletzt 2015 mit 976 Stürzen erreicht.
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