Marc Marquez: So schaut die MotoGP-Transferliste des Weltmeisters aus
Weltmeister Marc Marquez skizzierte bei einer Videoaufnahme der offiziellen MotoGP-Plattform sein persönliches MotoGP-Lineup für 2027. Auch «MM93» glaubt an den Nachwuchs.
Die MotoGP-WM geht 2026 in ein Übergangsjahr, bevor es ab 2027 mit den 850er-Motoren und Pirelli-Reifen in die gänzlich neue Ära geht. Marc Marquez geht auf die Jagd nach seinem zehnten WM-Titel. Der Ducati-Star wurde zuletzt im Rahmen der offiziellen MotoGP-Jahrespräsentation zu einem Spielchen geladen, bei dem er symbolisch die Team-Paarungen für 2027 auf einer Infotafel zusammenstellen sollte.
Marquez positionierte dabei einige überraschende Team-Paarungen. Bei Gresini-Ducati sieht der neunfache Weltmeister im kommenden Jahr mit Fermin Aldeguer und Moto2-Ass David Alonso. Bei VR46 Racing prognostizierte er die Heimkehr von Luca Marini. An seiner Seite vermutet Marquez dann wieder einen Moto2-Pilot, Celestino Vietti.
Im offiziellen Werksteam Red Bull KTM Factory Racing soll Maverick Vinales an der Seite von Brad Binder andocken. Bei Tech3 sieht Márquez eventuell die Ankunft von Dani Holgado – Moto2 Rookies des Jahres 2025. Interessant: Ex-Weltmeister Fabio Quartararo wurde von «MM93» zu Aprilia verschoben – wissend, dass die Welt längst über dessen Honda-Deal spricht. Dafür setzte er das Duo Pedro Acosta und Jorge Martin im Honda-Werksteam zusammen.
Jack Miller könnte nach Ansicht des Champions bei Pramac Yamaha bleiben, genauso wie Ai Ogura bei Trackhouse. Dafür sieht Marquez den diesjährigen MotoGP-Rookie Toprak Razgatlioglu dann im Yamaha-Werksteam. Bei Ducati landeten Alex Marquez und Pecco Bagnaia nach einigem Zögern. Sein eigener Kopf fehlte somit auf der Tafel. Daher wurde Marquez dann gefragt, ob er 2027 in die Ferien gehe, was der Champion wiederum mit «Vielleicht – man weiß nie» konterte. Marquez weiter: «Ich habe zu viele Informationen.»
Dass sich Marc Marquez selbst nicht ins Spiel brachte – kein Wunder. Denn Marquez hat bei Ducati Corse noch nicht unterschrieben und ein Wechsel zu einer anderen Mannschaft kommt aktuell infrage. Es ist davon auszugehen, dass es derzeit noch um spannende Details, wie etwa die Laufzeit geht. Während Ducati Interesse hat sich die Dienste des Spaniers noch einmal für weitere zwei Jahre zu sichern, könnte Marquez, dann 33 Jahre jung, auch mit einer kürzeren Laufzeit leben.
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