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Aprilia All Stars mit Iannone: «Der richtige Moment»

Von Otto Zuber
Am vergangenen Wochenende feierte Aprilia seine Stars in Mugello: 10.000 Fans bewunderten Andrea Iannone, Max Biaggi und Co. – und ein neues Sondermodell der RSV4 1100 Factory.

Der Mugello – vom 31. Mai bis zum 2. Juni Schauplatz des Italien-GP – war am vergangenen Wochenende ganz in Aprilia-Hand: Mehr als 10.000 begeisterte Anhänger strömten zur ersten Edition von «Aprilia All Stars», einem großen Fest für alle Fans und Champions der italienischen Marke.

Nicht fehlen durfte dabei der Aprilia-Neuzugang im MotoGP-Team, Andrea Iannone. Der Italiener zeigte sich gegenüber Sky Sport sichtlich angetan: «In diesem Moment schätze ich mich glücklich, inmitten all der Champions. Ich bin mit ihnen als Vorbild aufgewachsen.» Dabei bezog er sich unter anderem auf Max Biaggi, Loris Capirossi, Alex Gramigni und Roberto Locatelli, die allesamt anwesend waren.

«Zu Aprilia kam ich im richtigen Moment, mit einem Team, das sich zurückmelden will», erklärte Iannone. «Ich habe die richtige Erfahrung und ich bin glücklich.»

Die Motorräder aus der erfolgreichen Geschichte der Rennabteilung aus Noale gab es natürlich auch zu bewundern: Insgesamt hält Aprilia bei 54 WM-Titeln: 20 Titel gingen in der 125er-Klasse und 18 in der 250er-Straßenweltmeisterschaft an die italienische Marke. 2010, 2012 und 2014 holte Aprilia sowohl die Fahrer-WM als auch den Titel der Konstrukteure in der Superbike-Weltmeisterschaft (dazu kommt der WM-Titel der Konstrukteure 2013). Zwei Trial-WM-Titel und sieben Weltmeisterpokale der Supermoto-WM runden die internationalen Erfolge ab.

Der Aprilia-Botschafter Biaggi drehte mit seiner RS 250 aus dem Weltmeisterjahr 1995 eine Ehrenrunde in Mugello. Capirossi erinnerte sich: «In Mugello gab es viele Duelle mit Biaggi. Und wie oft ich ihn geschlagen haben», fügte er lachend hinzu.

«Capirossi herausfordern? Der Enthusiasmus ist der aus den besten Zeiten, aber an diesem Tag geht es einfach nur um den Spaß», erwiderte Biaggi schmunzelnd. Im Moped-Rennen hatten anschließend aber beide das Nachsehen, den Sieg sicherte sich nämlich Manuel Poggiali.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde übrigens auch die neue RSV4 1100 Factory präsentiert – und das Sondermodell X, das zum zehnjährigen Jubiläum des Projekts RSV4 auf den Markt kommt. «Ein Bike, das das Beste der Technologien von Aprilia beinhaltet, 225 PS und ein bisschen Elektronik. Wer die Welt von Aprilia nicht kennt, dem rate ich, sie zu testen», schwärmte etwa Biaggi.

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