Jonas Folger (Yamaha): «KymiRing wie der Sachsenring»

Von Kay Hettich
Neben dem Asphalt ist mehr Schlamm als Wiese

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Sechs MotoGP-Testfahrer bekamen auf dem KymiRing einen Vorgeschmack von der neuen Piste. Für Yamaha war Jonas Folger mit von der Partie. Was der Deutsche von der finnischen Rennstrecke hält.

Der KymiRing ist rund 110 km von Helsinki entfernt, auf der neu erbauten Rennstrecke findet am 12. Juli 2020 erstmals seit 1982 wieder ein Finnland-GP statt. Damals wurde auf dem Straßenkurs von Imatra gefahren, beim ersten Test am Montag und Dienstag dieser Woche präsentierte sich sich den sechs MotoGP-Testpiloten eine zeitgemäße Rennstrecke,

Bei nicht idealen Bedingungen bekamen die Fahrer nur vorübergehend eine trockene Fahrbahn serviert. Aprilia-Pilot Bradley Smith fuhr eine Zeit von 1:47,540 min. Jonas Folger blieb mit der Yamaha M1 innerhalb 1,5 sec zum Briten.

«Zum ersten Mal auf einer neuen Rennstrecke zu fahren, ist immer etwas Besonderes. Man reist mit grossen Erwartungen an, wie es dort sein wird. In Finnland war es tatsächlich eine Überraschung, was dort aus dem Boden gestampft wurde», sagte der 26-Jährige anerkennend. «Nach der langen Geraden sind die letzten zwei Drittel der Strecke allerdings sehr langsam und ein wenig zu verwinkelt gestaltet. Man schaltet wirklich nur wenige Male bis in den dritten Gang hoch. Dieses Kurven-Geschlängel erinnert ein wenig an den Sachsenring. Außerdem gibt es für meinen Geschmack ein paar blinde Kurven zu viel. Die Anfahrt zur letzten Kurve vor der Start-/Zielgerade hat es überhaupt in sich. Über die Kuppe zuvor weiss man nicht genau, wie weit man sich nach außen tragen lassen kann.»

Rundenzeiten spielten beim zweitägigen Test eine untergeordnete Rolle, wobei Folger bereits grundlegende Abstimmungsarbeiten erledigt hat.

«Leider hat an den zwei Tagen das Wetter nicht mitgespielt», bedauerte der Yamaha-Pilot. «Daher haben wir vorzeitig zusammengepackt. Ansonsten war es aus unserer Sicht ein guter Test. Die Strecke war zunächst noch ziemlich schmutzig. Vor allem machte sich dieser Umstand auf nasser Piste erschwerend bemerkbar. Zumindest konnten wir am Dienstag etwas mehr als 20 Runden im Trockenen fahren. Das war sehr wichtig, um eine passende Übersetzung zu finden, sowie auch die Elektronik für den Kymi-Ring abzustimmen. Wir konnten also schon eine Basis-Abstimmung für den Grand Prix im nächsten Jahr dort erarbeiten.»

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