Johann Zarco (14.): «Konnten Fortschritt bestätigen»

Von Günther Wiesinger
Johann Zarco

Johann Zarco

Für Red Bull-KTM-Werkspilot Johann Zarco gestaltete sich der Trainingsfreitag auf dem Silverstone Circuit schwierig. Der Franzose musste sich mit dem 14. Platz auf der kombinierten Zeitenliste begnügen.

Immerhin: Johann Zarcos Rückstand auf die Tagesbestzeit seines Red Bull-KTM-Teamkollegen Pol Espargaró betrug am Ende des ersten Silverstone-Tages nur 73 Tausendstel. Auf die Spitzenzeit von Fabio Quartararo fehlten ihm allerdings mehr als 1,4 sec, weshalb er auf der kombinierten Zeitenliste auch nur den 14. Platz belegte.

Nachdem er den neu asphaltierten Traditionskurs 32 Mal umrundet hatte, fasste der Franzose dennoch zufrieden zusammen: «Der erste Tag war ganz okay, die Performance war besser als sonst und ich konnte ein paar gute Runden drehen, was natürlich positiv ist. Ich konnte mit Pol und Miguel Oliveira mithalten, was gut ist, weil sie beide auch schnell waren.»

Die Probleme mit der KTM sind allerdings noch nicht aus der Welt, wie Zarco gleichzeitig betonte: «Ich hatte mehr oder weniger die gleichen Sorgen auf dem Bike, die ich sonst auch habe, aber weil es auch eine paar gute Runden gab, war die Situation etwas besser. Auf ganz neuen Reifen ist vielleicht sogar die Top-Ten möglich, da muss ich morgen einfach mein Bestes geben und versuchen, gleich ins Q2 zu kommen, was natürlich grossartig wäre.»

Dazu könnte auch der neue Belag beitragen, wie der MotoGP-Star bestätigt: «Der neue Asphalt ist für alle Fahrer fantastisch, er hilft natürlich beim Grip, allerdings legte die Konkurrenz dadurch auch tüchtig zu. Es ist eine anspruchsvolle, lange Piste, auf der man einige Zehntel finden kann, wenn man eine gute Runde hinbekommt. Wir konnten trotz der üblichen Probleme den Fortschritt von Österreich bestätigen, was für das Team sehr wichtig ist.»

Dass Zarco sein Red Bull-KTM-Werksteam nach dieser Saison wieder verlässt, hat die Atmosphäre im Team nicht vergiftet, wie der 29-Jährige aus Cannes betont: «Man könnte jetzt natürlich denken, dass ich aufgebe und mir keine Mühe mehr gebe, aber dem ist natürlich nicht so. Ich war zwar nicht der schnellste KTM-Pilot, aber auch nicht der langsamste. Heute konnte jeder sehen, dass ich weiterhin mein Bestes gebe, und genau das verlangt man auch von mir. Die Atmosphäre ist also ganz in Ordnung.»

MotoGP, kombinierte Zeitenliste nach FP2, Silverstone:

1. Quartararo, Yamaha, 1:59,225 min
2. Márquez, Honda, + 0,251 sec
3. Viñales, Yamaha, + 0,540
4. Rossi, Yamaha, + 0,712
5. Crutchlow, Honda, + 0,768
6. Dovizioso, Ducati, + 0,885
7. Morbidelli, Yamaha, + 0,958
8. Oliveira, KTM, + 1,135
9. Miller, Ducati, + 1,167
10. Petrucci, Ducati, + 1,203
11. Nakagami, Honda, + 1,267
12. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,272
13. Pol Espargaró, KTM, + 1,366
14. Zarco, KTM, + 1,439
15. Rins, Suzuki, + 1,441
16. Bagnaia, Ducati, + 1,563
17. Iannone, Aprilia, + 1,682
18. Rabat, Ducati, + 2,364
19. Abraham, Ducati, + 2,967
20. Guintoli, Suzuki, + 3,015
21. Syahrin, KTM, + 3,192
22. Lorenzo, Honda, + 3,682

Ergebnis FP1 Silverstone:

1. Quartararo, Yamaha, 1:59,952
2. Márquez, Honda, + 0,586 sec
3. Viñales, Yamaha, + 0,740
4. Rins, Suzuki, + 1,027
5. Morbidelli, Yamaha, + 1,050
6. Dovizioso, Ducati, + 1,053
7. Rossi, Yamaha, + 1,346
8. Crutchlow, Honda, + 1,443
9. Petrucci, Ducati, + 1,486
10. Miller, Ducati, + 1,583
11. Rabat, Ducati, + 1,637
12. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,706
13. Iannone, Aprilia, + 1,858
14. Bagnaia, Ducati, + 1,848
15. Zarco, KTM, + 1,908
16. Oliveira, KTM, + 1,913
17. Pol Espargaró, KTM, + 2,076
18. Nakagami, Honda, + 2,110
19. Abraham, Ducati, + 2,240
20. Guintoli, Suzuki, + 2,605
21. Syahrin, KTM, + 3,106 sec
22. Lorenzo, Honda + 4,402 sec

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