Alex Marquez (Ducati) gibt zu: «Mir fehlte letztes Jahr die Erfahrung!»
Gresini-Pilot Alex Marquez ist auch in dieser MotoGP-Saison ein Titelanwärter. Von den 2025 gewonnenen Erfahrungen will er profitieren. Aber nicht nur deshalb hat er 2026 eine bessere Ausgangslage.
Vize-Weltmeister Alex Marquez hatte 2025 seine beste MotoGP-Saison. Auch in der Vorsaison 2026 präsentierte er sich in einer sehr guten Verfassung. Beim Sepang-Test erzielte er die Bestzeit, in Buriram belegte er hinter dem Aprilia-Duo Bezzecchi und Ogura sowie den beiden Ducati-Werksfahrern Marc Marquez und Bagnaia den fünften Rang. «Die Vorsaison war sehr gut, wir waren vom ersten Moment an in Sepang sehr gut. Wir konnten einen guten Job machen.»
2026 bekommt der Gresini-Pilot von Ducati das erste Mal ein Werksmotorrad zur Verfügung gestellt. Er betonte beim Test, dass er dieses Jahr als Werksfahrer mehr Arbeit habe. «Wir probieren dieses Jahr bei den Tests sehr viele Dinge aus und man hat weniger Zeit, um sich auf sich selbst zu konzentrieren», bestätigte der Spanier bei der Auftaktpressekonferenz zum Thailand-GP am Donnerstag. «Wir hatten aber in Sepang und hier sehr gute Tests. 100 Prozent glücklich ist niemand, denn jeder will mehr Tests, um noch mehr bereit zu sein. Eine Saison mit 22 Rennwochenenden ist aber so lang, die Konstanz wird erneut der Schlüssel sein. Wir werden unser Bestes geben, um hier in Thailand gut in die Saison zu starten.»
Alex Marquez: «Der Schritt, den wir von 2024 auf 2025 machten, war sehr groß»
Es ist zu erwarten, dass Alex Marquez in diesem Jahr erneut um den WM-Titel kämpfen wird. Fühlt er sich nach der erfolgreichen Saison 2025 und jetzt mit dem Werksbike besser vorbereitet? «Ich fühle mich mit Sicherheit besser vorbereitet als letztes Jahr, denn der Schritt, den wir von 2024 auf 2025 machten, war sehr groß», blickte er zurück. «Ich hatte in der letzten Saison in vielen Situationen nicht nie nötige Erfahrung. 2025 war für uns ein unglaubliches Jahr, aber man will immer etwas mehr. Es liegt in der Hand von mir und unserem Team, diese Mentalität beizubehalten und es Rennen für Rennen anzugehen. Es geht darum, unser Potenzial auf jeder Strecke abzurufen. Aber an 22 Rennwochenenden der Schnellste zu sein, wird sehr schwierig. Es wird auf die Konstanz ankommen.»
Was hat AM73 über den Winter anders gemacht, dass er in diesem Jahr auch mental besser vorbereitet ist? «Wie schon gesagt, hatte ich letztes Jahr nicht die Erfahrung, um um den MotoGP-WM-Titel und auch gegen Marc und die anderen Rivalen zu kämpfen. In den vorangegangenen Saisons war ich davon ziemlich weit entfernt. Somit war es für mich etwas seltsam», erklärte der 29-Jährige. «In einem Moment in der Saison habe ich auch zu viel über die Meisterschaft nachgedacht. Ich habe dann angefangen Fehler zu machen – so wie in Brünn und Balaton. Ich versuche, dies in diesem Jahr nicht mehr zu machen. Hoffentlich kann ich von diesen Erfahrungen profitieren, aber um an diesen Punkt zu kommen, müssen wir vor allem in der ersten Saisonhälfte einen guten Job machen.»
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